Vierte Woche der Großen Fastenzeit

Sonntag des Johannes Klimakos

Die Woche endet mit dem vierten Fastensonntag, der dem Gedächtnis des ehrwürdigen Johannes Klimakos, eines Abtes vom Berg Sinai und sehr strengen Asketen, geweiht ist. Der Heilige des 7 J.H. hat ein Buch über den geistigen Weg zu Gott geschrieben. Das Buch heißt „Die Himmelsleiter“ es beschreibt 30 Stufen des Weges. Hier ist der Schatz der orthodoxen Theologie, ab dem 1 Jahrhundert und bis zum heutigen Tag zusammen gesammelt. Im Katharinen-Kloster am Berge Sinai verbrachte der Heilige 19 Jahre zu, mit Gebet und Arbeit, mit Kasteiung seines Leibes und der Betrachtung göttlicher Dinge. Von da an begab er sich in eine Zelle unweit des Klosters, Thola genannt. Da versenkte er sich in das Gebet und in die heilige Betrachtung oft so tief, daß er Tod zu sein schien für jeden äußeren Eindruck, und nur

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hier und da einen Seufzer, sein inneres Leben und sein leuchtendes Angesicht die Seligkeit seines Gottschauens verriet. Heftige Kämpfe hatte er mit unordentlichen Regungen zu bestehen, in denen er durch brünstiges Gebet siegte. Dadurch half er auch Andern zum Siege. So kam einst ein Mönch, Namens Isak, den die heftigsten Versuchungen des Fleisches fast zur Verzweiflung gebracht hatten, zum Hl. Johannes und klagte ihm unter Tränen seine Not. „Mein Sohn, sprach der Heilige ermutigend, laß uns Gott zu unserer Zuflucht nehmen!” Der Heilige kniete mit dem Geplagten nieder und betete mit Inbrunst um Gottes Beistand. Er ward erhört und der Geplagte von den Versuchungen befreit.

Es ist unwichtig in welchem Jahrhundert  ein Christ lebt, er wird den gleichen Weg gehen um die gleiche Wahrheit zu erfahren durch den gleichen Heiligen Geist, den Geist der außer Zeit ist.


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