Auf der Suche nach einer Rose

„Das Glück“ war schon immer der größte Wunsch der Menschheit, nach dem sie es auf verschiedenste Art und Weise, mit Tausend Methoden gesucht hat. Bei Kirchenvätern

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jedoch lesen wir, dass es ein „vollkommenes Glück auf der Erde nicht gebe». Sie vergleichen das Glück mit einer Rose. Sie ist wunderschön, ihr Duft ist süßlich, aber sie ist gleichzeitig mit gefährlichen Dornen versehen. Dieses unvollkommene Glück ist für uns schwer zu erlangen, aber noch viel schwerer ist es für längere Zeit es in unseren Herzen zu bewahren. Warum?Der Grund des traurigen Zustandes unserer Seele ist die Sünde und die starke Neigung zum Verfallen in die Sünde. Wie groß die Kraft der Sünde ist, werden wir am folgenden Beispiel erläutern:

-In dem Garten eines reichen, glücklichen Menschen erschien plötzlich eine gefährliche Schlange. Als der Herr des Gartens es erfuhr, beschloss er sofort die Schlange zu töten. Er nahm das Gewehr und eilte in den Garten. Die Schlange rührte sich nicht, lag ruhig unter einem Stein. Der Mann trat an die Schlange näher heran und sah, dass neben ihr ihm Grass eine glitzernde Münze lag. Er beschloss an diesem Tag die Schlange nicht zu töten. Am nächsten Tag begab er sich wieder in den Garten, um die Schlange zu töten. Seine Überraschung und Freude war grenzenlos, als er im Gras noch eine Münze liegen sah. Da dachte er, die Schlange verdient doch keinen Tod, sondern ein großes Lob, denn durch sie würde er reicher. So vergingen Tage, Wochen, Monate. Die Schlange lag weiterhin, ganz ruhig im Garten. Jeden Tag brachte der Mann eine goldene Münze in sein Haus. Eines Tages biss die Schlange sein Pferd, so dass, das Pferd nicht mehr laufen konnte. Er trug den Verlust mit großen Bedauern. Er dachte daran die Schlange zu töten, aber in dem Moment, wo er an die Stelle, wo die Münze lag kam, lag ein ganzer Stapel goldener Münzen. Er änderte seine Meinung: „Wenn ich die Schlange töte verliere ich das Gold“
Er eilte in sein Haus, nach kurzer Zeit wurde das nächste Opfer, sein treuer Diener. Die Schlange tötete er jedoch nicht. Er dachte nur an das viele Geld. Der Gedanke reicher zu werden blendete Ihn. Als nächstes, wurde sein einziger Sohn von der Schlange getötet. Es vergingen Wochen und seine Frau fiel der Schlange zum Opfer. Das Bewusstsein, dass  seine Frau tot war, versetzte ihn in großer Trauer. Er beschloss endgültig  die Schlange in seinem Garten  zu töten. Und sie somit loszuwerden. Er  näherte sich dem Stein, aber konnte nicht der Versuchung widerstehen einen Blick auf den Stein zu werfen, wo das Gold lag. Diesmal lag an der Stelle ein großer Diamant. Der Besitzer nahm mit großer Freude den Diamanten in seine Hand, die Freude war so riesig, dass er vergaß den Schmerz vom Tod seiner Frau, des Sohnes und des Dieners und ließ die Schlange in Ruhe liegen. Im nächsten kommenden Jahr brachte er jeden Tag einen wunderschönen Diamanten in sein Haus. Eines Tages kroch die Schlange unbemerkt an den Fuß des Herrn und biss ihn.
Am nächsten Tag versammelte sich die ganze Familie um zu beschließen, wie kann man am schnellsten eine Hilfe schaffen. Die besten Ärzte wurden gerufen. Der Sterbende bat in der hoffnungslosen Situation Gott um Hilfe und versprach den ganzen Reichtum an die Armen zu verteilen. Der Barmherzige Gott erbarmte sich seiner und schickte ihm Hilfe. (Heilung) Er wurde gesund. Jedoch sein versteinertes Herz, als die Gefahr vorüber war, vergas über seine Versprechungen die er Gott  gegeben hat und fing an, an seinen Reichtum zu denken. Und so an Stelle, seinen Reichtum zu verteilen und die Schlange zu töten, sammelte er jeden Tag weiter die Diamanten. Es ist nicht viel Zeit vergangen, wo die Schlange wieder den Besitzer biß, aber auch diesmal erbarmte sich der Barmherzige. Doch das blinde Herz des Sünders hat sich nicht geändert sogar nach zweitmaliger Heilung. Der Besitzer starb an großen Qualen, als die Schlange ihn zum dritten Mal gebissen hat.-
Durch die Schlange wird der Fürst der Finsternis dargestellt. Die goldene Münzen und Diamanten symbolisieren die sündigen Annehmlichkeiten. Der Satan hat die Gedanken des Sünders beherrscht, so dass er nicht mehr gegen ihn kämpfen konnte. Auf diese Weise wird die Sünde die Ursache des Todes unserer Seele sein. In dem Brief des Hl. Apostels Jakobus lesen wir, dass – die Sünde den Tod gebärt(1;15) -.
Wir sündigen alle, „denn es gibt keinen Menschen der auf dieser Erde  lebt und nicht sündigt“. Was sollen wir machen, damit wir die kleinste Rose unseres Glücks in uns züchten können?
Die Kirche gibt uns die Sakramente, die unsere Seele heilen und zwei davon, die Beichte und die Eucharistie. Warum sind sie, diese beiden, in unserem Leben so wichtig?- weil sie unsere arme und traurige Seele in das Licht der Liebe, das alles erleuchtet, in die Liebe Gottes führen. Stellen wir uns unsere Seele wie einen wunderschönen Garten vor, in dessen Mitte sich eine brennende Öl-Lampe befindet. Das Öl in der Lampe symbolisiert unsere Gedanken und Taten. Wenn die Gedanken gut sind, dann ist die Flamme hell und stark, wenn es  böse Gedanken sind wird die Flamme kleiner und es kommt ein schwarzer Rauch heraus. Die Lampade in hellblauer Farbe, ist ein kleines Fenster, durch welches  auf unseren Garten die Strahlen der Liebe Gottes fallen. Wenn im Garten unserer Seele Heiligkeit herrscht, erblüht und singt alles und alles freut sich. Doch die bösen Taten verursachen dass auf der Scheibe des kleinen Fensters  sich der dunkle Ruß setzt, die  schönen Blumen sterben ab und der Gesang wird leise und die Freude verschwindet. Es wird immer mehr traurig, grau und einsam. Dann brauchen wir jemanden der uns den Schmutz von dem kleinen Fenster abwischt, den Priester der die hl. Sakramente erhält und hilft uns wieder mit Gott zu leben. Und wahrhaftig mit leisen Worten, mit Tränen in den Augen und zerquetschtem Herzen, wo wir den Leib Christi empfangen, vergeht jegliche Unruhe, Traurigkeit, alle Sorgen. In dem Moment, in dem wir in unserem Herz  die größte Liebe rein lassen. Wie fröhlich ist es wenn der Garten unserer Seele mit heller Freude Gottes Heiligkeit erfüllt und umhüllt ist. Schauen wir während der Beichte auf das Kreuz. Da streckt unser Erlöser seine Arme aus und lädt jeden  von uns in sein Himmelreich ein. In Seinem Leiden beschirmt Er uns mit seiner Güte, mit Seiner Liebe denn die Liebe vergeht nie“. Jeder Mensch ist schön, da er eine Ikone Gottes ist und nur von dem Mensch hängt es ab, diese Schönheit zu erhalten, ob er Sklave der Sünde wird oder  in das Haus seines Vaters zurückkehrt.
Immer und überall kreuzige ich Dich o Herr, auf dem Kreuz mit meinen Sünden und Du wendest nie Dein Antlitz von mir ab. Du schaust mit großer Barmherzigkeit, lächelst und umarmst mich Sünder mit Deiner Liebe und verzeihst mir. Was für ein großes Geheimnis der Liebe: Gott Vater gibt uns seinen einzigen Sohn damit er für uns liebe Schwester und Bruder stirbt. Und wir haben manchmal keine Zeit für ein kleines Gebet, auch nicht für ein Wort „Danke“.
Danke für das Wunder an jedem Morgen, für Freude und Liebe. Auch die Natur mit ihrer Schönheit und ihrer Pracht lobet den Herrn, sie lobet Ihm mit leisem Flüstern des Waldes mit dem Sonnenuntergang, im Brausen der Flüsse und dem Gesang der Vögel.Schlange
Der Hl. Paulus schreibt: – Betet und freut euch. Betet ohne Unterlass -.
Mögen wir jedem an uns vorbeigehenden, unsere Menschenfreude schenken, besonders die Freude die wir aus der Kirche heraustragen, mögen wir die Freude und die Liebe möglichst lange in unseren Herzen bewahren, pflegend als die schönste aller Rosen.(Text:Matuschka Anisia)


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