Archive for the 'PREDIGTEN' Category
Das erlösende Zeichen des Kreuzes
Das erlösende Zeichen des Kreuzes, seine Kraft und Bedeutung sowie die mit ihm zusammenhängenden Wunder.
Vor neunzehn Jahrhunderten war bei den Juden und den Heiden das Kreuz ein Werkzeug des Marterns, eine Quelle der Schande und des Entsetzens. Es gab keine Hinrichtung, die entsetzlicher und entehrender war als die Kreuzigung. Diese wurde den dreistesteten Verbrechern und den größten Unruhestiftern im Staat und in der Gesellschaft zuteil. Die Verurteilung des Verbrechers zur Kreuzigung kam einer Aberkennung der Bezeichnung als Mensch gleich, er wurde dem Spott der Allgemeinheit ausgeliefert. So war die Auffassung vom Kreuz in der antiken Welt.
Was aber bedeutet das Kreuz für den Christen heute? Es ist für alle das Werkzeug der Erlösung und Gegenstand vollständiger Verehrung und Anbetung. Deswegen hat jeder orthodoxe Christ den Mut, mit Apostel Paulus zu sagen: «Mir sei es ferne, bewahre Gott, mich in etwas anderem zu rühmen, weiter lesen
Starez Siluan vom Berg Athos
Gottes Wille und die Freiheit
No commentsEhrw. Varsonofij von Optina
Erfahrungen mit dem Jesusgebet
Das Jesusgebet hat eine enorme Bedeutung für das Leben des Christen. Es ist der kürzeste Weg zum Himmelreich. Gewiß ist er nicht leicht, und hat man ihn einmal betreten, sollten wir bereit sein, die Konsequenzen zu tragen. Zweifellos haben auch andere Gebete ihren Wert. Wer sich mit dem Jesusgebet befaßt, hört zugleich in der Kirche die liturgischen Gebete und Hymnen und übt sich in der Gebetsordnung seiner Zelle. Das Jesusgebet jedoch verhilft rascher als andere zu einer bußfertigen Haltung und zeigt dem Menschen seine Schwächen, d.h. bringt ihn in die Nähe Gottes. Man beginnt sich als den größten Sünder überhaupt zu empfinden. Dies aber ist die Voraussetzung für Gottes Gnade und Eingreifen.
Der Feind wird auf alle erdenkliche Weise uns von diesem Gebet abbringen wollen, denn er fürchtet es mehr als alles, ja haßt es. weiter lesen
Hl.Nikodemos vom Berg Athos
“Der unsichtbare Krieg” (Auszuge aus dem Buch)
Wie wir unseren Verstand trainieren sollen, um ihn vor Ignoranz oder Unkenntnis zu bewahren.
Wie notwendig auch das Mißtrauen gegen uns selbst und das Vertrauen auf Gott in diesem geistlichen Kampfe sein mögen, so würden wir dennoch, wenn diese zwei Dinge allein wären, nicht nur keinen Sieg über uns selbst erringen, sondern auch in viele Übel stürzen. Aus diesem Grund wird auch die Übung benötigt, die das dritte Mittel ist, wie wir das eingangs ausgeführt haben. Diese Übungen müssen mit dem Verstand und mit dem Willen durchgeführt werden. Was den Verstand anbelangt, so muß er vor zwei Übeln, die sein Licht verdunkeln, behütet werden. Das eine ist die Unwissenheit, die ihn dadurch verdunkelt, daß sie die Erkenntnis des Wahren, was seine eigentliche Aufgabe ist, verhindert. Durch beständige Übung soll der Verstand erhellt und aufgeklärt werden, damit er das sehe und wohl unterscheide, was wir brauchen, um unsere Seele von den Leidenschaften zu reinigen und sie mit den Tugenden zu schmücken. weiter lesen
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