Zweite Woche der Großen Fastenzeit

Sonntag des Hl.Palamas

Der künftige heilige Erzbischof wurde 1296 geboren und bekam seine Ausbildung in Konstantinopel. Nach dem frühen Tod seines Vaters, des Senators Konstantin, der 1301 folgte, fiel es Gregor zu, unter dem Schutz des Kaisers Andronikos II zu kommen. Auf diese Weise verbrachte der junge Mann die ersten 20 Jahre seines Lebens am Kaiserhof, und für später stand ihm, der er verschiedentlich talentiert war, eine steile und erfolgreiche Karriere bevor. Er studierte die weltlichen Disziplinen und die Philosophie beim besten Lehrer dieser Zeit — Theodor Metochites, welcher Philologe und Theologe, Rektor der Universität und, wie man dieses Amt heutzutage nennt, Ministerpräsident war. Gregor Palamas war der beste seiner Schüler; ein besonderes Interesse hatte er zur Philosophie des

Aristoteles. Im Alter von 17 Jahren hielt Gregor Palamas am Hofe des weiter lesen

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Erste Woche der Großen Fastenzeit

Triumph der Orthodoxie

Am Ende des 7. Jahrhunderts nahm die Kirche eine Haltung ein, die das Gegenteil der frühkirchlichen Haltung war. Diese für die Geschichte der Kunst und der Kirche bedeutende Entscheidung fiel im Jahr 692 beim Konzil „im Trullo“ (Kuppelsaal des Kaiserpalastes). In seinem Kanon 82 bestimmte das Konzil, „dass das Bild des Lammes, das hinwegnimmt die Sünde der Welt, Christi, unseres Gottes, künftig in menschlicher Gestalt, statt wie früher als Lamm gezeigt wird“. Hier begann die langsame Entwicklung der christlichen Kunst von der formelhaften, wenn auch kostspieligen byzantinischen Kunst mit ihrer begrenzten Auswahl an Darstellungen und Stilen bis zum voll erblühten Realismus der Renaissance mit Mantegna, Michelangelo, Leonardo da Vinci, Botticelli, Correggio, Raphael

und späteren Meistern wie Rubens, Tizian und Gianlorenzo Bernini. weiter lesen

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Sonntag der Vergebung

Wort des Hirten.

Archimandrit Ioan Krestjankin.

Wort bei dem Ritus der Vergebung (am Sonntag der Vergebung)

Durch Gottes Güte erneut stehen wir»am Eingang» der Heiligen Vierzigtageszeit…
Das Große fasten-das ist die Zeit des Gnaden-reichen und rettungsbringenden Tuns, des besonderen, verstärkten Arbeitens dafür, uns geistig zu erneuern, um, in der Reinheit des Herzens, die Lichte Auferstehung Christi zu feiern und zu verherrlichen. Aber es ist unmöglich, diese Arbeit anzutreten, ohne sich gegenseitig verziehen zu haben. Die Große Fastenzeit ist -die Zeit unserer verstärkten Gebete, in welchen wir Gott bitten werden, weiter lesen

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