Erzbischof Luka

Nimm dein Kreuz und folge Christus nach.

Erzbischof Luka„ Wer Mir nachfolgen will, der verleugne sich selbst. Er nehme sein Kreuz auf sich und folge Mir nach. Denn wer sein Leben erhalten will, der wird es verlieren; und wer sein Leben verliert um Meinetwillen und um des Evangeliums willen, der wird’s erhalten» (Mk 8,35).

Diese Worte Christi voll Spannung und Tiefe mögen bei manchen Unverständnis provozieren.. Was meint der Herr, wenn er sagt: Wenn du dein Leben erhalten willst wirst du es verlieren?
Ist es nicht das Natürlichste auf der Welt, sein Leben zu erhalten? Der Herr sagt: „Wer sein Leben erhalten will, der wird es verlieren.» Das heißt ja, dass man um des Herrn Jesu Christi und des Evangeliums willen sein Leben verlieren muss, um es zu erhalten.
Was aber bedeutet das? Wie ist das zu verstehen? Natürlich kann es keinen Widerspruch in weiter lesen

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Der Dienst des Christen

in der säkularen Gesellschaft.

AngelAnbetung meint gewöhnlich eine rein religiöse Praxis und entsprechende Handlungen. Im weiteren Sinne kann dieses Wort als Beziehung definiert werden, die ein Mensch beginnt, der sich für die höchsten Werte entscheidet, ihnen sein Leben weiht und die damit verbundenen Pflichten bewusst trägt.
Mithin ist der Begriff der Anbetung weiter als nur religiöse Gottesverehrung zu fassen. Er beginnt, wenn wir jenseits der eigenen Grenzen Werte entdecken, die größer als wir und wichtiger für uns als wir selbst sind. Das menschliche Leben bleibt dann zurück hinter dem, wofür ein Mensch zu leben und zu sterben bereit ist. Die Bereitschaft dazu wurzelt in dieser Grundhaltung, unabhängig davon, weiter lesen

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Was bedeutet es ein Christ zu sein?

Das Christentum ist nicht verloren  gegangen, und man kann auch im XXI. Jahrhundert ein Christ sein. Aber was es bedeutet – ein Christ zu sein?der Kuss des Judas
Ich werde versuchen, einige Antworten auf diese Frage zu geben, und jede Folgende wird die Vorhergehende einschließen.
Die erste Antwort ist so offensichtlich und einfach, dass es sogar irgendwie unbequem ist, den gebildeten Gesprächspartnern, die sich an die komplizierten intellektuellen Spiele gewöhnt haben, dies anzubieten. Aber die Wahrheit ist nicht verpflichtet, kompliziert, “dialektisch” oder “anatomisch” zu sein. Also: der Christ ist, wer Christus mit den Augen der Apostel sieht. Es ist alles. Weiter kann man sagen, dass dieser Christ geistig oder geistig anspruchslos ist, tiefer oder oberflächlicher, aber die notwendige, minimale Bedingung dem, um ein Christ zu sein, gerade darin besteht: Christus mit den Augen der Apostel zu sehen.
Es handelt sich darum, dass man auf Christus unterschiedlich schauen kann. Man kann Ihn mit den Augen des Ap. Johannes sehen und es ist möglich weiter lesen

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Die Taufe des Herrn

Am 19. Januar
Taufe des HerrnWie lebendig machend und wie furchtbar kann Wasser vorkommen. Am Anfang des Buches der Genesis lesen wir, wie der Geist Gottes- schwebte über das Wasser und wie aus diesem Wasser alle lebendigen Wesen entstanden. Im Laufe des Lebens der ganzen Menschheit – besonders deutlich im Alten Testament — sehen wir das Wasser wie eine Lebensweise: das Wasser beschützt das Leben, des  Ersehnenden in der Wüste, es macht lebendig die Felder und die Wälder, ist als ein Zeichen des Lebens und der Gottes-Gnade, und in den heiligen Büchern den Alten und Neuen Testamenten wird das Wasser als eine Gestalt der Säuberung, den Waschungen, den Erneuerungen dargestellt.
Aber wie schrecklich kann Wasser vorkommen: das Wasser der Überschwemmung, in dem sie alle, die vor dem Gericht Gottes- nicht widerstehen konnten umgekommen sind, weiter lesen

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Die Gaben des Christentums

Das Christentum sieht in Gott — den Vater
Die erste Gabe, die vom Christentum den Menschen gebracht Das Grosse Schweigenwurde ist das Recht des direkten Gespräch zu Gott, das Recht, dem Gott «du» zu sagen… heute scheint es für uns natürlich, dass ein religiöser Mensch zu Gott betet. Aber in der vor-Christenzeit war es unmöglich zu Gott zu beten, nur dem Herr … In der heidnischen Theologie … der höchste Gott war unerreichbar, kraftlos, oder überhaupt ruhte in der Untätigkeit … in der Welt regierten private und mannigfaltige «Herrn» — Usurpatoren oder «die Statthalter»(Stellvertreter) …
Die heidnischen Völker erlaubten sich, an die höchste himmlische Gottheit nur «wie zur letzten Hoffnung unter den furchtbarsten Nöten” zu beten, den Christen wurde das Recht des alltäglichen Gesprächs mit Ihm geschenkt. Zum Schöpfer des Weltalls kommen wir mit der Bitte um das tägliche Brot … Zum Herrscher aller Welten kann die einfachste Bäuerin ein Gesuch stellen, dass Er (das Absolut!!! Jener, bei weiter lesen

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