Was bedeutet es ein Christ zu sein?

Das Christentum ist nicht verloren  gegangen, und man kann auch im XXI. Jahrhundert ein Christ sein. Aber was es bedeutet – ein Christ zu sein?der Kuss des Judas
Ich werde versuchen, einige Antworten auf diese Frage zu geben, und jede Folgende wird die Vorhergehende einschließen.
Die erste Antwort ist so offensichtlich und einfach, dass es sogar irgendwie unbequem ist, den gebildeten Gesprächspartnern, die sich an die komplizierten intellektuellen Spiele gewöhnt haben, dies anzubieten. Aber die Wahrheit ist nicht verpflichtet, kompliziert, “dialektisch” oder “anatomisch” zu sein. Also: der Christ ist, wer Christus mit den Augen der Apostel sieht. Es ist alles. Weiter kann man sagen, dass dieser Christ geistig oder geistig anspruchslos ist, tiefer oder oberflächlicher, aber die notwendige, minimale Bedingung dem, um ein Christ zu sein, gerade darin besteht: Christus mit den Augen der Apostel zu sehen.
Es handelt sich darum, dass man auf Christus unterschiedlich schauen kann. Man kann Ihn mit den Augen des Ap. Johannes sehen und es ist möglich weiter lesen

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Die Taufe des Herrn

Am 19. Januar
Taufe des HerrnWie lebendig machend und wie furchtbar kann Wasser vorkommen. Am Anfang des Buches der Genesis lesen wir, wie der Geist Gottes- schwebte über das Wasser und wie aus diesem Wasser alle lebendigen Wesen entstanden. Im Laufe des Lebens der ganzen Menschheit – besonders deutlich im Alten Testament — sehen wir das Wasser wie eine Lebensweise: das Wasser beschützt das Leben, des  Ersehnenden in der Wüste, es macht lebendig die Felder und die Wälder, ist als ein Zeichen des Lebens und der Gottes-Gnade, und in den heiligen Büchern den Alten und Neuen Testamenten wird das Wasser als eine Gestalt der Säuberung, den Waschungen, den Erneuerungen dargestellt.
Aber wie schrecklich kann Wasser vorkommen: das Wasser der Überschwemmung, in dem sie alle, die vor dem Gericht Gottes- nicht widerstehen konnten umgekommen sind, weiter lesen

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Die Gaben des Christentums

Das Christentum sieht in Gott — den Vater
Die erste Gabe, die vom Christentum den Menschen gebracht Das Grosse Schweigenwurde ist das Recht des direkten Gespräch zu Gott, das Recht, dem Gott «du» zu sagen… heute scheint es für uns natürlich, dass ein religiöser Mensch zu Gott betet. Aber in der vor-Christenzeit war es unmöglich zu Gott zu beten, nur dem Herr … In der heidnischen Theologie … der höchste Gott war unerreichbar, kraftlos, oder überhaupt ruhte in der Untätigkeit … in der Welt regierten private und mannigfaltige «Herrn» — Usurpatoren oder «die Statthalter»(Stellvertreter) …
Die heidnischen Völker erlaubten sich, an die höchste himmlische Gottheit nur «wie zur letzten Hoffnung unter den furchtbarsten Nöten” zu beten, den Christen wurde das Recht des alltäglichen Gesprächs mit Ihm geschenkt. Zum Schöpfer des Weltalls kommen wir mit der Bitte um das tägliche Brot … Zum Herrscher aller Welten kann die einfachste Bäuerin ein Gesuch stellen, dass Er (das Absolut!!! Jener, bei weiter lesen

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Das Totengedenken für die Selbstmörder

die orthodoxe Tradition und die Ausnahmen

Nach den kanonischen Traditionen der orthodoxen Kirche, die sich noch in die Epoche der Ökumenischen Konzilien bildeten (IV die VIII. Jh.), wird  es nicht erlaubt die Selbstmörder in den orthodoxen Kirchen zu erwähnen. Das kanonische Verbot ist wegen Gottlosen  Charakter solcher Taten entstanden. Das Leben jedes Menschen ist ein kostbares Gottesgeschenk. Also, wenn jemand sich eigenmächtig (Eigenwillig) das Leben nimmt, der lehnt diese Gabe als lästerlich ab.
Besonders gilt es für den Christen, dessen Leben weiter lesen

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Geheimnis des Leidens

Pater TeofilIch bin hier, denn so wollte es Gott, unser Herr Jesus Christus.
Ich glaube daran, was das Evangelium sagt, dass jedes Haar auf unserem Haupt abgezählt ist.
Als ich das erste Mal in die Hände die Philokalie nahm, las ich in den Schriften des Hl. Markus des Asketen: wenn Gott wünscht dass etwas passiert, so hilft ihm dabei die ganze Schöpfung, und wenn aber Gott etwas nicht wünscht, dann widersetzt Er diesem alles.
Von meiner Jugend an habe ich mich mit den Gedanken beschäftigt, dass es keine unwichtigen Dinge gibt, stets spürte ich in allem Gottes Wirkung, sogar in Dingen von kleiner Bedeutung. Ich dachte stets  an die Worte Gottes: „alle Haare auf unserem Haupt sind gezählt“  und an die Schriften des Asketen.
Wie sollen wir das Leiden annehmen, damit es uns einen Nutzen bringt?
Die, die mich eingeladen hatten, haben höchstwahrscheinlich weiter lesen

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Der Bote der Geheimnisse Gottes.

Am 26. Juli (13. alt) feiert die Kirche den Tag des heiligen Erzengels Gabriel. Der Feiertag existiert seit IX. Jahrhundert und dient dem Gedenken an all die wunderbaren Erscheinungen des Erzengels. Aus  dem jüdischen übersetzt bedeutet Gabriel: Festung Gottes, Kraft Gottes. Der Erzengel Gabriel ist einer von sieben Erzengeln die den Menschen, von Gott, zur Verkündigung seines Willens geschickt wurden und werden. Erzengel Gabriel ist einer der höchsten Engel. Er ist ein unsterblicher körperloser Geist, ein Diener Gottes. Engel wurden als Wesen mit freiem Willen erschaffen. Ein Teil der Engel hat seinen freien Willen missbraucht und ist von Gott abgefallen. Sie, die gefallenen Engel, wurden zu Dämonen. Die anderen haben dem Schöpfer die Treue gehalten und blieben [audio:Gab_of_mp3_file.mp3]die Engel des Lichts. Engel werden in der Bibel und den Apokryphen erwähnt. weiter lesen

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