Hauptapostel

Die Hauptapostel Petrus und Paulus

Am 12. Juli gedenkt die Kirche der Apostel Petrus und Paulus. Die Christen, die sich auf diesen Tag vorbereitet haben, beenden die Fastenzeit. Oft gilt in der Kirche, dass die Feiertage, die im weltlichen Verständnis mehr tragisch sind, als frohe Festtage angesehen werden (z.B die Enthauptung Johannes des Täufers). Heute ist ein Tag an dem nach der Legende, die christlichen Hauptapostel, «die Lehrer unter den Lehrern», Petrus und Paulus in Rom hingerichtet wurden.
Petrus und Paulus — zwei Stützen des Glaubens — zwei entgegengesetzte Charaktere: der eine ein Fischer und der andere ein Gelehrter,  kommen zum einheitlichen Abschluss des Erdweges.
Petrus hieß ursprünglich Simon, der Name Кifa (Peter) – ist ein jüdisches Wort, das bedeutet «der Felsen! der Stein!», Seinen Namen hat ihm Jesus gegeben. Peter war der ältere Bruder des Apostel Andreas der Erstberufene.
Petrus war ein sehr einfacher und aufrichtiger Mensch, nicht belastet durch eine Ausbildung oder eine Gelehrsamkeit, seine Denkweise war sehr lebendig, seine Heftigkeit entsprach seinem Charakter. Für ihn war die Rede, die zu unverzüglichen Handlungen anregte charakteristisch. Petrus war ein Teilnehmer vieler Ereignisse, die im Evangelium beschrieben sind. Ein Beispiel ist, dass die Mutter seiner Frau von Christi geheilt wurde, dieses war eins der ersten Wunder. Ein weiteres Wunder war, das nach den Worten Jesus weiter lesen

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7Todsünden

Leidenschaften der Seele.

Wie der Mensch durch die Erfüllung der Gebote Gottes sich im Sittlich-Guten üben und durch die häufige Wiederholung gute Gewohnheiten erwerben kann, die durch die Gnade Gottes sich festigen und zu Charakterzügen und Tugenden werden, so kann er auch, verführt durch die Dämonen, durch das Übertreten der Gebote sündigen und durch Wiederholungen sich immer mehr in die Sünde verstricken und in immer größere Abhängigkeit geraten, wodurch der Wille geschwächt und die Umkehr erschwert wird. weiter lesen

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Die Gnade des Priesteramtes

Wie ehrwürdig ist doch der Stand des Priestertums, wie groß, heilsam und wunderbar die Gnade des Priesteramtes! Durch das Priesteramt bewirkt der Herr große und heilsame Dinge in den Menschen; Er reinigt und heiligt, erlöst sie von bösem Tun der Dämonen und führt sie zur Wiedergeburt im Wasserbad. Er erneuert und stärkt, wandelt Brot und Wein in den allerreinsten Leib und das Blut des Gottmenschen, vollzieht die Ehe und macht sie ehrbar und das Ehebett unbefleckt, vergibt Sünden, heilt Krankheiten, versöhnt das gerechte Gericht Gottes mit den bußfertigen Sündern, wandelt die Erde zum Himmel, errichtet mit Menschenhand Kirchen und macht sie zu Wohnungen des allmächtigen Herrn, vereinigt den Himmel mit der Erde, den Menschen mit Gott; Er tröstet die Trauernden, stärkt die Schwachen und macht sie stark zu guten Werken, führt den Strom der Gnade dorthin, wo die Sünde mächtig geworden ist. weiter lesen

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Über die Beichte

Wie beichtet man?
Und was kann eine direkte, entschlossene Antwort darauf sein:
Beichte so, als ob es das letzte Mal wäre und die Stunde deines Todes schon gekommen ist.
Beichte so, als ob es die letzte Möglichkeit sei, wo du auf dieser Erde deine Reue zeigen kannst für dein ganzes bisheriges Leben, bevor du in die Ewigkeit eintrittst. Denn danach wirst du vor dem Gesicht Gottes stehen. Betrachte es so, als ob es die letzte Stunde ist, in der du von deinen Schultern die Last deines langen unwahren Lebens und die Sünde abwerfen kannst und du die Möglichkeit hast, als freier Mensch in das Königreich einzugehen. Wenn wir so über die Beichte denken und so beichten werden, wissend und sich nicht nur vorstellend, sondern mit ganzer Entschlossenheit wissend, weiter lesen

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ÜBER DAS ZEICHEN DER ZEIT

SELIGEN GEDENKENS PAISSIOS VOM BERG ATHOS ÜBER DAS ZEICHEN DER ZEIT
Mit dem Segen des Erzbischofs von Iwanowo und Kineschemsk AMBROSY

ICH WAR FROH, DASS ICH DIE GELEGENHEIT HATTE, EHER ZU CHRISTUS ZU GEHEN

Im Jahre 1987 schrieb der Einsiedler und Altvater eine Broschüre über das Zeichen der Zeit und setzte die Gläubigen in Kenntnis, dass man die Einführung des neuen ökonomischen Systems nicht unterstützen und fördern darf. Diejenigen, die sahen, dass ihre Pläne scheiterten, schickten drei ihrer Leute mit der Drohung, ihm Böses anzutun. In dem Augenblick, als sie das Land betraten und den Hl. Berg bestiegen, wusste er über ihre Anwesenheit schon Bescheid und behielt sie im Auge. Er sah, dass sie gereizt waren und ihn zu töten beabsichtigten.

Ich — sagte der Altvater- freute mich natürlich, als ich sah, dass sich mir eine Gelegenheit bot, eher zu Christus zu gehen. Jedoch geschah in ihrem Inneren etwas. Sie verliefen sich, weil sie in der Dämmerung hinunterstiegen, Gott blendete sie, und die Ärmsten übernachteten weit entfernt, stürzten in einen Abgrund und verletzten sich. weiter lesen

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