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Über die Weltanschauung von Metropolit Antonij von Sourozh (Blum)

Eschatologische Übersicht.

Antonius von Surozh
Metropolit Antonius mit Metr. Nikodim (Rotow)

Im Zentrum der religiösen Weltanschauung von Metropolit Antonius von Sourozh steht der modernistische Glaube an die Offensichtlichkeit des Seins, des Körpers und der Materie. Vergleicht man diese Lehre mit der übernatürlichen Offenbarung des Christentums, so muss man zugeben, dass Metropolit Antonius religiösen Indifferentismus bekundete.

1. Die Wahrheiten des Glaubens lassen sich nicht mit Begriffen erfassen. Das Christentum ist keine Weltanschauung. 1.1 Gott ist unerkennbar.

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DIE MACHT DER ANATHEMA

     ANATHEMA (altgriechisch  ἀνάθεμα – Exkommunikation/Das Bannfluch) Die Kirche sieht das Anathema als ein ernstes und endgültiges Urteil, das nur Gott letztlich aufheben kann, wobei es auch um den Schutz der Gläubigen vor falschen Lehren geht.

In den letzten Jahrzehnten ging die Entwicklung der Ökumene und anderer Häresien mit mehreren anhaltenden Angriffen auf die Macht der Kirche einher, darunter die panorthodoxen Anathemen gegen den neuen Kalender in den Jahren 1583, 1587 und 1593, die Anathemen der russischen

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Rechtfertigung der Sünde in der humanistischen Theologie

Alexander Buzdalow.

 Eines der Merkmale der neuen Theologie, die säkularisiert oder von den Geisteswissenschaften beeinflusst ist und in der ihre Revision der heiligen Tradition am deutlichsten wird, ist ihre Tendenz, die Sünde auf die eine oder andere Weise zu rechtfertigen, wodurch sie eine zweideutige oder paradoxe Bewertung erhält. Mit anderen Worten äußert sich der Abfall und die Abtrünnigkeit der Christen in jüngster Zeit vor allem in Form dieser Schwächung des geistigen Kampfes „gegen Leidenschaft und Lust”, des Festhaltens an der „alten Natur”, des Unwillens, sich im Wunsch nach Erlösung zu ändern. Dies drückt sich in den bizarrsten Idealisierungen und Romantisierungen der Sünde aus.

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Ökumenismus – ein Weg ins Verderben.

ORTHODOXIE ODER TOD! [1]

Der Kampf für die Orthodoxie erfordert selbstlosen Mut. Dies zeigt sich in der jahrhundertelangen Geschichte der Kirche. Durch den Einsatz von Märtyrern und Bekenner des Glaubens wurden zeitweise ganze Länder vor der Invasion von Irrlehren, Häresien und Gottlosigkeit bewahrt.

Der Heilige Berg Athos war stets eine „Barriere, an der sich die Wellen der Häresien brechen

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Nur Kalender?

Warum verwendet die orthodoxe Kirche einen anderen Kalender? Wäre es nicht einfacher, einen Kalendersystem für alle einzuführen? Der griechische Priester Bassilij Sakkas beantwortet diese und ähnliche Fragen. Tatsache ist, dass ein ähnliches Experiment bereits im Jahr 1924 in Griechenland durchgeführt wurde. In seinem Buch beschreibt er die Folgen dieses Schrittes. P. Sakkas erklärt die Verbindung zwischen dem orthodoxen Glauben und dem alten Kalender, die Bedeutung der kirchlichen Tradition und die Gefahr unüberlegter sowie feindlicher modernistischer Einflüsse. Er warnt davor, durch Anpassung an die weltliche und wissenschaftliche Entwicklung die wahre Identität der Kirche und ihrer Überlieferungen zu verlieren, und betont die Bedeutung eines festen Glaubenslebens im Einklang mit der Tradition.

   Metropolit Philaret (Wosnesenskij) zufolge sollten alle ernsthaften und besorgten orthodoxen Christen dem Werk von P. Basilius Aufmerksamkeit schenken.

DIE KALENDERFRAGE

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Ökumene – Wölfe im Schafspelz

Luther auf dem Reichstag zu Worms. 1878Die Strategie einer nachchristlichen Welt 

“Seht euch vor den falschen Propheten, die in Schafskleidern zu euch kommen, inwendig aber sind sie reißende Wölfe.” 

Matthäus 7:15

In der heutigen, globalisierten Welt mit ihrer Verwirrung und spirituellen Krise ist die „Ökumene” kein ehrlicher Dialog mehr zwischen den Religionsgemeinschaften. Sie ist zu einer politischen Strategie im Namen der Religion geworden. Der Protestantismus, der aus einer tiefen Krise der

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Die drei Antworten von Patriarch Jeremias II

Ein Kommentar zum modernen ökumenischen Dialog mit den Heterodoxen (nicht orthodoxen)

Nach diesen einleitenden Bemerkungen folgen Auszüge aus dem berühmten Briefwechsel zwischen Jeremias II., dem Patriarchen von Konstantinopel, und den lutherischen Gelehrten in Tübingen, Deutschland, über ihr „Augsburger Bekenntnis”. Es handelte sich um den ersten Austausch theologischer Ansichten zwischen dem orthodoxen Osten und dem protestantischen Westen. Er war privat und informell.

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Gescheitertes Projekt

Dieses ergänzende Dokument bietet eine detaillierte Analyse der Unterschiede und Beziehungen zwischen den orthodoxen, katholischen, protestantischen und altkatholischen Kirchen. Es beleuchtet die dogmatischen Grundlagen, die historischen Entwicklungen und die zeitgenössischen Herausforderungen dieser christlichen Konfessionen, insbesondere im Kontext der ökumenischen Bewegung und der kirchlichen Einheit.

Die gut verständliche Abhandlung stammt von dem an der Theologischen Akademie von St. Petersburg ausgebildeten Theologen Erzpriester Alexios von Malzew, der sich besonders mit westlichen Konfessionen befasste und sich im

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Orthodox-altkatholischer Dialog

Die altkatholische Bewegung und die daraus hervorgegangene altkatholische Kirche gingen in die Geschichte ein, nachdem das von der römisch-katholischen Kirche als ökumenisch anerkannte Vatikanische Konzil von 1869–1870 ein neues Dogma über die Unfehlbarkeit des Papstes angenommen hatte. Diese der alten, ungeteilten Kirche fremde Doktrin rief den heftigen Protest eines Teils des katholischen Klerus und der Laien hervor und führte schließlich zur Entstehung der altkatholischen Bewegung sowie zur Bildung der ersten altkatholischen Gemeinschaften.

In dieser Phase waren die Vertreter der Opposition vor allem Theologieprofessoren bedeutender katholischer Universitäten. Sie weigerten sich, das Vatikanische Konzil als ökumenisches Konzil anzuerkennen, und lehnten insbesondere das Dogma der päpstlichen Unfehlbarkeit ab. Ihrer

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Ein klarer Blick.

Um im Westen orthodox zu sein, der von Christus selbst gegründeten orthodoxen Kirche anzugehören, die den Veränderungen der Zeit nicht erlegen ist und ihre Lehre rein bewahrt hat, und so zu glauben, wie im ersten christlichen Jahrtausend geglaubt wurde, muss man kein Grieche oder Russe werden. Auch Engländer, Deutsche und Franzosen können zu ihren Ursprüngen zurückkehren, zur Zeit des 7. Konzils, also vor dem römischen Schisma. Das war der Glaube, das Streben und das Ziel von J. J. Overbeck. Dieses Buch ist Teil einer Reihe von Publikationen, die wir über die Werke dieses bedeutenden deutschen Theologen vorbereiten. Überraschenderweise wird dieses Buch zum ersten Mal aus dem Englischen ins Deutsche übersetzt und veröffentlicht. 

EIN KLARER BLICK AUF DIE ANSPRÜCHE

     DER ORTHODOXEN KIRCHE

IM VERGLEICH ZU ALLEN ANDEREN CHRISTLICHEN KONFESSIONEN.

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Über das wahre Gesicht des Protestantismus

Hl.IGNATIUS (BRIANCHANINOV)

Priester Valery Dukhanin

Wenn einige in der Kirche sich für Liberalismus und Reformen interessieren und ihre Unzufriedenheit mit den Traditionen der Kirche zum Ausdruck bringen, ist es nicht überflüssig, sie daran zu erinnern, dass der Protestantismus seinerzeit genau so entstanden ist. Wohin der Protestantismus führt und was sein verborgenes Wesen ist, das offenbaren uns die heiligen Väter sehr genau. Unter den Kirchenvätern ist vor allem der heilige Ignatius zu nennen, dessen geistliche Intuition stets auch die subtilsten Täuschungen genau entlarvte. Da er in einer Gesellschaft lebte, die unter dem Einfluss des protestantischen Westens stand, äußerte sich der heilige Ignatius oft zu diesem Thema. Heute, da wir das Gesamtwerk des heiligen Ignatius besitzen, können wir uns ein ausreichend klares Bild von seinen Ansichten über den Protestantismus machen.

Hl.Ignatius hat über das Wesen des Protestantismus, der viele theologische Professoren, jedoch keinen einzigen Heiligen hervorgebracht hat, folgendes Urteil gefällt: “Der Protestant ist kalt und intelligent”,[1] dieser “irdische Charakter”, der nichts mit dem Himmel gemein hat.[2] Der Rationalismus des Protestantismus, der kleinlich den Buchstaben der Schrift studiert und ihr tiefes Wesen nicht wahrnimmt, hat ein ernsthaftes geistliches Leben immer behindert.

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Theologie und Politik des Ökumenismus

POLITISCHE UND THEOLOGISCHE IMPLIKATIONEN DER ÖKUMENE DES KONSTANTINOPLER PATRIARCHATS

Savva Toocng (Duệ Uyên) ein orthodoxer Laie aus Vietnam.

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   Das Streben des Ökumenischen Patriarchats nach “christlicher Einheit” durch den Dialog mit nicht-orthodoxen Traditionen, insbesondere dem römischen Katholizismus, mag oberflächlich betrachtet edel erscheinen, führt allerdings zu großen theologischen und politischen Fragen.

Das Patriarchat von Konstantinopel hat häufig den „Geist der christlichen Einheit“ als Begründung für den Dialog mit Häresien, insbesondere mit Traditionen außerhalb des orthodoxen Glaubens, wie dem römischen Katholizismus, angeführt. Tatsächlich ist dieser Ansatz jedoch stark politisiert und eng mit den Machtstrukturen der Kirche verbunden. Es ist entscheidend, zu unterscheiden: „unity”(Einheit) bedeutet nicht gleichbedeutend “Organisatorische Uniformität”, und sie darf nicht mit der Auflösung der Grenzen zwischen Wahrheit und Irrtum gleichgesetzt werden. Wenn Konstantinopel den Begriff “unity” verwendet, ohne ihn auf die durch die Heilige Tradition und den Heiligen Geist geoffenbarte

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