Die orthodoxen Wurzeln Britanniens
Einleitung: 600 n. Chr.:
Die verschwundene Kirche.
In den anderthalb Jahrhunderten seit dem letzten dokumentierten britischen Hilferuf an den Patrizier Aëtius in Gallien im Jahr 446/447 scheint die Kirche im Osten und in der Mitte Britanniens fast verschwunden zu sein. Was war mit der römisch-orthodoxen Kirche in Britannien geschehen? Warum fanden Abt Augustinus und seine vierzig Mönche, die 597 in England landeten, so wenige Spuren des Christentums im Südosten Englands, insbesondere in dem von König Ethelbert regierten Königreich Kent?[1].
Mit der bemerkenswerten Ausnahme des Heiligtums des heiligen Alban auf dem Hügel oberhalb von Verulamium gab es in den von den heidnischen Engländern beherrschten Teilen Britanniens
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