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Das sogenannte „zuhörende Gebet“
Posted in: Christentum und Zeitgeist

Das sogenannte „zuhörende Gebet“

Das sogenannte „zuhörende“ oder „wechselseitige“ Gebet: Was ist das und worin liegt seine geistliche Gefahr?

Im Internet tauchen immer häufiger Artikel und Videos auf, die über das sogenannte „zuhörende“ oder „wechselseitige“ Gebet berichten. Der Kern dieser Praxis ist einfach und auf den ersten Blick ansprechend: Der Mensch wendet sich nicht nur mit einer Bitte an Gott, sondern erhält von Ihm auch eine konkrete Antwort. Den Befürwortern dieser Gebetsform zufolge reicht es aus, in einen Zustand „innerer Stille“ zu gelangen, eine Frage zu stellen (zum Beispiel: „Soll ich dieses Jobangebot annehmen?“ oder „Soll ich diesen Mann heiraten?“), auf die aufkommenden Gedanken zu hören und anschließend aufzuschreiben, was man „gehört“ hat. Die so entstandenen Aufzeichnungen werden als direkter Wille Gottes gedeutet.

Posted in: Christentum und Zeitgeist

Nihilismus – Der Traum vom Menschengott

Nach dem Werk von Seraphim Rose – Die Wurzel der Revolution

Was geschieht mit einer Gesellschaft, wenn sie die Wahrheit verliert? Was bleibt dem Menschen, wenn an die Stelle Gottes nur noch Ideologien, Fortschrittsglaube oder der Wille zur Macht treten?

In seinem Werk „Die Wurzel der Revolution: Nihilismus“ untersucht Pater Seraphim Rose den Nihilismus als geistige Krankheit der modernen Welt. Er zeigt, wie die Ablehnung der absoluten Wahrheit zur Zerstörung von Glauben, Kultur und schließlich des Menschen selbst führt.   Dieses Werk gehört zu den bekanntesten Schriften von Pater Seraphim Rose und ist Teil einer Reihe seiner auf dieser Webseite veröffentlichten Texte. Es ist keine politische Abhandlung, sondern eine eindringliche Diagnose des modernen Menschen – und zugleich ein Aufruf, den verlorenen Sinn des Lebens und die Wahrheit neu zu suchen.

Über Dawkins hinauswachsen
Posted in: Christentum und Zeitgeist

Über Dawkins hinauswachsen

Die Veröffentlichung dieses Artikels ist das Ergebnis eines Dialogs mit jungen Menschen, denen es an Grundkenntnissen des christlichen Glaubens mangelt, was in dem alter noch verständlich ist. Auf der Suche nach Antworten auf Glaubensfragen stoßen sie auf „Experten“ wie die die umstrittenen Schriften des britischen Biologen und Publizisten Richard Dawkins. Dieser auch in Deutschland populäre atheistische Autor kann, wenn nicht als Begründer, so doch als prominentester Vertreter einer bestimmten Unterart des Atheismus gelten, die wir als „Dawkinsismus“ bezeichnen wollen. Er hat Anhänger und Nachahmer und verbindet populäre Wissenschaft mit einer charakteristischen Form des militanten Atheismus. Werfen wir einen Blick auf diese Werke.

I

Dawkinsismus und Chorpredigten

   Im Englischen gibt es den Ausdruck “preaching to the choir”, d.h. zu Menschen, die die Überzeugungen des Predigers seit langem teilen. Ziel einer solchen Predigt ist es nicht, den Zuhörern etwas Neues zu erzählen oder Ungläubige zu gewinnen. Es geht darum, diejenigen zu ermutigen und aufzurichten, die bereits voll und ganz zustimmen. Dieser Ausdruck beschreibt die Bücher von Richard Dawkins sehr gut – von außen betrachtet wirken sie auffallend schwach, während der Chor jubelt. Die Analogie zu einem fundamentalistischen Prediger ist kaum zu vermeiden, dessen unerschütterlich selbstbewusste Reden seinen Schäfchen als Gipfel der Weisheit erscheinen, von außen dagegen mit Skepsis betrachtet werden.

    Vor nicht allzu langer Zeit (2019) ist Dawkins’ Buch Outgrowing God: A Beginner’s Guide

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