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Der “Missionarische Bericht” von Charles R. Hale über Hl. Innokent von Moskau

Charles R. Hale und die russisch-orthodoxe Kirche: Die Biografie von Innokent (1), dem ersten orthodoxen Bischof von Kamtschatka, Jakutien und Nordamerika. C. Hale verfasste die erste amerikanische Biografie über den Bischof, die auf originalen Quellen basiert. Darin zeigt er Respekt, Gelehrsamkeit und Genauigkeit, die über konfessionelle Grenzen hinausgehen.

Innozent von Moskau, der Apostel von Kamtschatka und Alaska

Es war das historische «Unglück» von Bischof Innokent (Veniaminov 1797–1879), die Nachfolge von Filaret Drozdov als Metropolit der führenden Diözese des Russischen Reiches anzutreten.(2) Von seinen Zeitgenossen gleichermaßen geschmäht und verehrt, war Metropolit Filaret einer der produktivsten und meistveröffentlichten Theologen und Kirchenmänner seiner Zeit. Er hat zahlreiche großartige Bücher geschrieben. Bischof Innokent hingegen war während seines langen Lebens vor allem als aktiver Pastor der russisch-orthodoxen Kirche tätig und weniger als Theologe.

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Orthodoxie in Amerika

Der orthodoxe Glaube – Kirchengeschichte – 20. Jahrhundert – Orthodoxie in Amerika,

Teil 1: Von der russischen Mission zur OCA, Teil 2: Andere orthodoxe Jurisdiktionen

Bischof Tichon (Belavin)Teil 1: Von der russischen Mission zur OCA

Bischof Tichon (Belavin) (1866–1925) Oberhaupt der Missionsdiözese der Aleuten und Alaskas der Russisch-Orthodoxen Kirche.

Im Jahr 1898 wurde Tichon (Belavin) (1866–1925) zum Oberhaupt der Missionsdiözese der Aleuten und Alaskas der Russisch-Orthodoxen Kirche ernannt. Im Jahr 1900 wurde der Name der Diözese in „Diözese der Aleuten und Nordamerikas” geändert. 1905 erhob der Heilige Synod der Russischen Kirche die Diözese in den Rang einer Erzdiözese und Bischof Tichon wurde zum Erzbischof ernannt.

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Die Geschichte der Brüder Popov

Kirche bei der Restaurierung „Wenn Menschen ihre Vergangenheit verstehen, erkennen sie den Wert des Glaubens und der Gemeinschaft. Wenn wir uns von dem Opfer und dem Engagement unserer Vorfahren inspirieren lassen, können wir auch heutige und zukünftige Herausforderungen meistern.“

Die Brüder Popov waren Mitarbeiter von Hl. Patriarch Tichon – während der amerikanischen Phase seines Wirkens.

Priester Stakhiy Trufanov

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Hieromärtyrer Peter, Metropolit von Krutitsa

An dem Gedenktag des Heiligen Tichon, Patriarch von Moskau, wird auch des heiligen Hieromärtyrer Peter, Metropolit von Krutitsa, gedacht. Er war einer der Hierarchen, die der Heilige Patriarch zu seinen Nachfolgern für den Fall seines Todes ernannt hatte. Hieromärtyrer PeterMetropolit Peter trat schließlich die Nachfolge des Heiligen Tichon an. Die Spaltungen und Spannungen innerhalb der russischen Kirche, die durch die neue Realität einer Regierung verursacht wurden, die bewusst und systematisch gegen Gott Krieg führte, machten diese Nachfolge jedoch kompliziert und martyrisch. Leonid Trotzki hatte einen Plan initiiert, der auf der These beruhte, dass die Kirche von innen heraus zerstört, in kleinere Gruppen aufgespalten und dann leichter nacheinander liquidiert werden könne. Doch diese Pläne scheiterten am heiligen Petrus von Krutitsa. /Aus der Zeitschrift „Orthodox Life” des Klosters der Heiligen Dreifaltigkeit in Jordanville (ROCOR) präsentieren wir das Leben des Heiligen Petrus von Krutitsa – ein Artikel, der auch dazu dient, zu beschreiben, was nach dem Tod von Patriarch Tichon in der Verwaltung der russischen Kirche geschah./

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Kirchengeschichte – 20. Jahrhundert

Die orthodoxe Kirche in Russland

1900 bis 1917 Die Zeit von 1900 bis 1917 war in Russland eine Zeit der spirituellen Wiedergeburt und der kirchlichen Reform.

Die Zeit von 1900 bis 1917 war in Russland eine Zeit der spirituellen Wiedergeburt und kirchlichen Reformen. Nach fast 200 Jahren staatlicher Kontrolle über die Kirche wurden Anfang der 1880er Jahre unter Geistlichen und Laien verschiedene Reformen gefordert. Diese reformorientierten Menschen wollten insbesondere die Stimme der Laien in der Kirche wiederherstellen, die Praxis der häufigen Versetzung von Bischöfen von Diözese zu Diözese beenden, die Macht der staatlichen Konsistorien (Aufsichtsräte) in jeder Diözese reduzieren und die Konziliarität (sobornost’) auf allen Ebenen der Kirchenverwaltung etablieren.
Im Jahr 1905 gewährte ein kaiserliches Dekret Religionsfreiheit in Russland und beendete damit die jahrhundertelange offizielle Unterdrückung aller Religionen außer der Orthodoxie durch den Staat. Dies wurde von der Mehrheit der Kirchenmitglieder begrüßt, wie aus einem offenen Brief hervorgeht, in dem 32 Priester in Sankt Petersburg das Dekret unterstützten. In dem Brief wurde auch eine „Rückkehr zur traditionellen kanonischen Ordnung auf der Grundlage der Selbstverwaltung und Unabhängigkeit der Kirche vom Staat” gefordert. Dies könne nur durch die Einberufung eines Konzils der gesamten russischen Kirche erreicht werden.

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Gescheitertes Projekt

Dieses ergänzende Dokument bietet eine detaillierte Analyse der Unterschiede und Beziehungen zwischen den orthodoxen, katholischen, protestantischen und altkatholischen Kirchen. Es beleuchtet die dogmatischen Grundlagen, die historischen Entwicklungen und die zeitgenössischen Herausforderungen dieser christlichen Konfessionen, insbesondere im Kontext der ökumenischen Bewegung und der kirchlichen Einheit.

Die gut verständliche Abhandlung stammt von dem an der Theologischen Akademie von St. Petersburg ausgebildeten Theologen Erzpriester Alexios von Malzew, der sich besonders mit westlichen Konfessionen befasste und sich im

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Orthodox-altkatholischer Dialog

Die altkatholische Bewegung und die daraus hervorgegangene altkatholische Kirche gingen in die Geschichte ein, nachdem das von der römisch-katholischen Kirche als ökumenisch anerkannte Vatikanische Konzil von 1869–1870 ein neues Dogma über die Unfehlbarkeit des Papstes angenommen hatte. Diese der alten, ungeteilten Kirche fremde Doktrin rief den heftigen Protest eines Teils des katholischen Klerus und der Laien hervor und führte schließlich zur Entstehung der altkatholischen Bewegung sowie zur Bildung der ersten altkatholischen Gemeinschaften.

In dieser Phase waren die Vertreter der Opposition vor allem Theologieprofessoren bedeutender katholischer Universitäten. Sie weigerten sich, das Vatikanische Konzil als ökumenisches Konzil anzuerkennen, und lehnten insbesondere das Dogma der päpstlichen Unfehlbarkeit ab. Ihrer

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Appell der Hierarchen und Gebet für den Frieden

 Gebet für den Frieden angesichts der Spannungen und Kriegsgefahren an der ukrainisch-russischen Grenze. Ursprünglich wurde dieses Gebet bereits 2014 von Patriarch Kyrill allen Gemeinden der ROK zum Gebet empfohlen. Hier wird der ursprüngliche Text bezüglich der aktuellen internationalen Lage leicht ergänzt.
Herr Jesus Christus, unser Gott, siehe herab mit deinem barmherzigen Auge auf das Leid und das so schmerzerfüllte Schreien deiner Kinder, die in der Ukraine und Russland sind. Befreie dein Volk vom Bruderkrieg, verringere das Blutvergießen, Befreie von den Nöten, die der Krieg mit sich bringt. Die, die ein Haus verloren haben, lass wieder ein Zuhause finden, gib den Hungernden zu essen, tröste die Weinenden, vereine die Getrennten. Lasse es nicht zu, dass deine Kirche Jemanden verliert aus Wut gegenüber Mitmenschen und Verwandten, sondern, schenke wie ein großzügiger Gott baldige Versöhnung. Erweiche die Herzen derer, die hart geworden sind und lass uns zurückkehren zur Erkenntnis deiner Weisheit. Schenke Frieden deiner Kirche, ihren treuen Kindern und allen Deinen Völkern, mache uns zum Werkzeug deines Friedens, damit wir mit einem Herzen und einigen Lippen dich preisen, unseren Herrn und Heiland von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.

03 März 2022 – Appell der Hierarchen an die Pfarrer und Gemeindemitglieder der Russischen Orthodoxen Kirche in Deutschland zur Hilfeleistung für Flüchtlinge aus der Ukraine

«Ich war ein Fremder und ihr habt mich aufgenommen» (Mt 25,35)

In Christo geliebte Väter, Brüder und Schwestern!

Der Schmerz, den das ukrainische Volk derzeit erleidet, wird von der Russischen Orthodoxen Kirche in Deutschland geteilt. Viele der Geistlichen und Gemeindemitglieder in unseren Diözesen sind Ukrainer.

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Ewiges gedenken an den Erzbischof Theofan

Liebe Brüder und Schwestern in Christo, am Morgen des 11.9.2012 entschlief,x_d3f0ab4a nach einer langen Krankheit unser Erzbischof von Berlin und Deutschland Theofan. Das Totenamt findet nach der Göttlichen Liturgie am Donnerstag den 14.9.2017 in der Christi Auferstehungskirche am Hohenzollernplatz statt. Die anschließende Einsegnung erfolgt auf dem russisch – orth. Friedhof in Tegel.

Das ganze Leben des Erzbischofs Feofans war ein Vorbild des opferungsvollen Dienstes für Gott und die Kirche.

Erzbischof Theofan, mit weltlichen Namen Oleg Iwanowitsch Galinskij, wurde am 8. Juli 1954 in der Stadt Belaja Zerkov unweit von Kiew geboren. Nach dem Abschluss der Mittelschule studierte er zuerst am Chemie-Institutvon Dnipropetrowsk, dann am Leningrader Geistlichen Seminar und anschließend an der Leningrader Theologischen Akademie, die er 1977 mit dem akademischen Grad

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Gemeinsame Erklärung

Gemeinsame Erklärung von Papst Franziskus und Patriarch Kyrill von Moskau und dem ganzen Rus.

„Die Gnade Jesu Christi, des Herrn, die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen!“ (2 Kor 13,13)

1. Durch den Willen Gottes des Vaters, von dem jede Gabe kommt, im Namen unseres Herrn Jesus Christus und mit dem Beistand des Heiligen Geistes des Trösters haben wir, Papst Franziskus und Kyrill, Patriarch von Moskau und dem ganzen Rus, uns heute in Havanna getroffen. Wir danken Gott, der in der Dreifaltigkeit verherrlicht ist, für diese Begegnung, die erste in der Geschichte. Mit Freude sind wir als Brüder im christlichen Glauben

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