Am Großen Freitag

Ein wahrhaftiges Wunder geschah in der Hauskirche eines athenischen Pflegeheims. Es ereignete sich am Karfreitag, dem Tage der Passion Christi und seines Todes am Kreuz, dem schrecklichsten und traurigsten Tag für jeden Christen:Aus der Kreuzigungsikone des Erlösers trat reichlich eine Flüssigkeit hervor, welche Blut und Wasser glich, was in einen
direkten Zusammenhang mit der Beschreibung des Evangeliums zu bringen ist, in welcher geschildert wird, wie ein römischer Offizier, der Zenturio Longinus, nach dem Tode des Herrn am Kreuz, Christi Rippe mit einem Speer durchbohrte.
Das Johannesevangelium beschreibt die gleiche Szene folgendermaßen: „einer der Soldaten stieß mit der Lanze in seine Seite, und sogleich floss Blut und Wasser heraus“ (Johannes 19:34). In den Jahrtausenden ihres Bestehens haben sich in der griechischen Hauptstadt etliche Wunder ereignet. Das Phänomen des Myrrhenstroms und des Blutens von Ikonen stellt in der Orthodoxie keine Seltenheit dar. Doch ein solches Wunder, gerade am Karfreitag und unter den dramatischen Umständen der Coronavirus-Pandemie, ist zweifellos eine besondere Mahnung des Herrn.

Dieses Zeichen ist für uns ein dringender Aufruf zur Buße, da wir zu allen Zeiten, und besonders in der Gegenwart, immer wieder Christus kreuzigen.  (Quele:)


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