In den Evangelien steht, dass sich der auferstandene Christus seinen Jüngern an verschiedenen Orten mehrmals zeigte. Am Tag seiner Himmelfahrt versammelten sich die Apostel in Jerusalem, um sich ein letztes Mal mit ihrem Lehrer zu treffen.
Zu dieser Zeit war Jerusalem in Trauer versunken. Es gab Gerüchte, dass Christus nicht auferstanden sei, sondern seine Schüler ihn versteckt hätten. Die Pharisäer taten alles, um die Worte des Psalmisten zu vergessen: „Die Tore des Todes befinden sich in der Macht des Allmächtigen!” und auch das, was Gott kurz vor seiner Verkörperung durch den Mund des Propheten Jesaja gesprochen hatte: „Aus der Gewalt der Unterwelt will ich sie erlösen, vom Tode loskaufen.” Wo bleiben nur deine Seuchen, o Tod, wo ist deine Pest, o Unterwelt? Mitleid verbirgt sich vor meinen Augen! Ja, mag jener auch blühen zwischen dem Riedgras, es kommt der Ostwind, der Odem des Herrn, der aus der Wüste aufsteigt.“ Da versiegt seine Quelle und vertrocknet sein Born man Plündert den Schatz, alles kostbare Gut.“-
Die Apostel befanden sich in einer ganz anderen Stimmung. Ihre Gedanken waren bei dem zu ihnen kommenden Christus. Und ganz unerwartet stand er selbst in ihrer Mitte und sprach zu ihnen: „Friede sei mit euch.“ Sie aber erschraken und fürchteten sich und glaubten, einen Geist zu sehen. Er sprach zu ihnen: „Warum seid ihr verwirrt, und warum steigen Zweifel in euren Herzen auf? Seht an meinen Händen und Füßen, dass ich es selbst bin.“ „
Es begann das letzte Gespräch. Womit zeichnen sich solche Gespräche aus? In der Regel summiert man in solchen letzten Gesprächen das Leben und überlässt die Belehrungen und den Segen denen, die weiterhin leben und arbeiten werden. So hat es auch unser Herr getan.
Er erinnerte die Apostel an viele über ihn gesprochene Prophezeiungen. Er machte sie auf ihre Erfüllung in seinem Leben, sein Leiden und seine Auferstehung aufmerksam. Er sagte zu ihnen: „Alles muss erfüllt werden, was im Gesetz des Mose, bei den Propheten und in den Psalmen über mich geschrieben steht. Dann erklärte er ihnen den Sinn der Schriften und sprach: „So steht geschrieben: Der Messias wird leiden und von den Toten auferstehen am dritten Tag. In seinem Namen wird den Völkern, angefangen von Jerusalem, die Bekehrung und Vergebung der Sünden verkündet.“ Ihr seid Zeugen dafür und seht, ich sende die Verheißung meines Vaters auf euch.“
Die Zeit der Verabschiedung nähte. Der himmlische Lehrer führte seine Schüler nach Bethanien auf den Öl-Berg. Dort, während seines irdischen Lebens wollte Er gerne in Einsamkeit beten. Jetzt ging Er mit Seinen Schülern, um sich von ihren zu verabschieden und befahl Ihnen, bis zum herab kommen des Hl. Geistes, sich aus Jerusalem nicht zu entfernen.
Der Hl. Geist wird in der Kirche bis zum Ende der Welt aufhalten, Er wird sie alle stärken, alle die auf die Worte der Hl. Aposteln und ihrer Nachfolger hören werden. Er wird sie stärken und trösten. Die Apostel schauten aufmerksam wie Er sie mit seinen Händen segnete und Er wurde in den Himmel emporgehoben. Die Apostel schauten Ihm nach und plötzlich erschienen zwei Engel die ihnen eine erfreuliche Nachricht überbrachten: „Diesen Jesus, der von euch weg in den Himmel aufgenommen worden ist, wird ebenso wiederkommen, wie ihr Ihn habt auffahren sehen.“ Diese Nachricht hat die Apostel sehr erfreut. Sie hat sie überzeugt dass sie stets unter seiner Obhut seien, unter Gottes Obhut, so wie es zu Lebenszeiten Jesus war
Deswegen schreibt der Evangelist Lukas -„Sie fielen anbetend vor ihm nieder und kehrten mit großer Freude nach Jerusalem zurück. Sie waren beständig im Tempel und lobten und priesen Gott“.
So beendete Er sein Irdisches Leben unser Herr Jesus Christus. Er hat alles vollbracht, was für unsere Erlösung unerlässlich ist. Er offenbarte die Geheimnisse des Königsreiches, Er zerrisse die Fesseln des Bösen, besiegte den Tod und schenkte uns die Verheißung des ewigen Lebens. (Übers: M. Anisia) mehr über das Fest lesen, oder hören…