Bei einem Besuch eines orthodoxen Gottesdienstes wird man feststellen, dass viele der anwesenden Frauen eine Kopfbedeckung tragen. In der russisch-orthodoxen Kirche ist es Sitte, dass Frauen sich in der Kirche und während der Gottesdienste das Haupt bedecken. Das war jedoch nicht immer und nicht überall so. So war es beispielsweise noch zu Beginn des 18. Jahrhunderts in Russland nur verheirateten Frauen gestattet, in der Kirche ein Kopftuch zu tragen, um ihren Status zu unterstreichen. Ledigen Mädchen wurde davon abgeraten. In der heutigen Welt besteht dieser Brauch in einigen orthodoxen Ländern, wie Russland, bis heute fort, in anderen wird er nur sehr wenig beachtet. Menschen, die den kirchlichen Traditionen fernstehen, sowie Andersgläubige fragen sich möglicherweise, warum christliche Frauen so handeln. Manchmal kommt eszu Missverständnissen bezüglich dieser Symbolik,
Monat: Dezember 2009
Heiliger Nikolaus, der Wundertäter
Am 19 Dezember gedenkt die heilige orthodoxe Kirche des hl. Wundertäters Nikolaus. Er ist einer der bekanntesten und bedeutendsten Hierarchen unserer Kirche. Seine Verehrung innerhalb der verschiedensten Konfessionen zeugt davon, dass er ein Beispiel für das Vorbild des Glaubens, der Sanftheit und der Enthaltsamkeit ist.
Tausende von Kirchen sind Ihm zu Ehren gebaut und in fast jeder befindet sich mindestens eine Ikone von Ihm.
Der Hl. Nikolaus wurde ca. 260/n.Chr. in der Stadt Patras, in Klein-Asien, als einziger Sohn von sehr gläubigen und frommen Eltern geboren. Schon in der Kindheit zeigte er die Vorliebe für die Enthaltsamkeit, Einsamkeit und das Gebet. Auf die Bitten seines Onkels-eines Bischofs-, fing der junge Nikolaus an, sich auf das Amt eines Priesters vorzubereiten, und nach dem Erreichen des Erwachsenalters empfing er dann die Priesterweihe. Der Hl. Nikolaus wollte den Rest seines Lebens in einem Kloster auf der Heiligen – Erde(Jerusalem) verbringen. Jedoch hörte er die Stimme Gottes, die ihm sagte, dass er zur seiner
Das Totengedenken für die Selbstmörder
Die orthodoxe Tradition und die Ausnahmen:
Nach den kanonischen Traditionen der orthodoxen Kirche, die sich noch in die Epoche der Ökumenischen Konzilien bildeten (IV die VIII. Jh.), wird es nicht erlaubt die Selbstmörder in den orthodoxen Kirchen zu erwähnen. Das kanonische Verbot ist wegen Gottlosen Charakter solcher Taten entstanden. Das Leben jedes Menschen ist ein kostbares Gottesgeschenk. Also, wenn jemand sich eigenmächtig (Eigenwillig) das Leben nimmt, der lehnt diese Gabe als lästerlich ab.
Besonders gilt es für den Christen, dessen Leben das doppelte Gottesgeschenk ist – bei der Geburt und wegen der Glückseligkeit der Sühne. Auf sich selbst die mörderische Hand legend verletzt der Christ den Gott zweimal: als den Schöpfer und als den Erlöser. Es ist von sich aus klar, dass so eine Tat nur der Frucht des vollen Unglaubens und der Verzweiflung an die Göttliche Vorsehung sein kann, ohne dessen Willen, nach dem Evangelium, wird kein Haar vom Kopf des Gläubigen
Die kostbare Zeit
Viele Menschen verschwenden die kostbare Zeit durch sinnlose, leere unnütze Beschäftigung, sogar mit Geschwätzigkeit. Andere behaupten: “Wir haben noch Zeit, wir schaffen noch alles was zu uns gehört“… Unser Erfolg hängt davon ab, wie wir unsere Zeit verwerten. Alexander von Mazedonien hat seinen Dienern befohlen, jeden Morgen beim Wecken die Worte zu benutzen: „Denke daran, […]
Mariä Einführung in den Tempel
Dieses Fest wird am 4 Dezember gefeiert. (21 November nach altem Kalender) Troparion, 4. Ton: Heute ist der Beginn des Wohlgefallens Gottes und die Ankündigung der Erlösung der Menschen; im Tempel Gottes erscheint deutlich die Jungfrau, und verkündet allen den Gesalbten voraus. Zu ihr wollen auch wir mit lauter Stimme rufen: Freue Dich, Du Erfüllung […]
Die Weihnachtsfastenzeit
Diese Fastenzeit ist nicht so streng wie die Große Fastenzeit,
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Weihnachtliche (Philippus) Fastenzeit:
Der Doppelname der Fastenzeit ist einfach erklärt: Sie beginnt am Tag nach dem Gedenktag des Apostels Philippus, einem der zwölf engsten Jünger des Herrn Jesus Christus, und endet am Vorabend des Hochfestes der Geburt Christi. Diese beiden Tage umrahmen eine 40-tägige Fastenzeit, daher der Name.
Der Sinn des Weihnachtsfastens:
Jedes mehrtägige Fasten, auch das Weihnachtsfasten, bereitet uns auf die tiefste und umfassendste Erfahrung des bevorstehenden Festes vor. Das Ziel des fastenden Christen ist es, die Begegnung mit Christus am Festtag zu einem für ihn wirklich wichtigen Ereignis zu machen, auf das er sich sowohl durch intensives Gebet als auch durch die Kunst der Enthaltsamkeit vorbereitet. Körper und Seele des Menschen
