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Pfingsten 2018

…mehr über das Fest der Heiligen Dreifaltigkeit lesen und  …Pfingsten in Moskau (Video) Troparion, 8. Ton: Gesegnet bist Du, Christus, unser Gott, der Du die Fischer zu Allweisen gemacht hast, indem Du ihnen den Heiligen Geist gesandt und durch sie den ganzen Erdkreis eingefangen hast; Menschenliebender, Ehre sei Dir! Kontakion, 8. Ton: Als er herabkam, die Sprachen […]

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Die Reliquien des Hl. Nikolaus

Am 22. Mai wird die „Übertragung der Reliquien des Wundertäters Nikolaus von Myra in Lykien nach Bari“ gefeiert / Zum ersten Mal seit 930 Jahren wurden die Reliquien am 21. Mai 2017 von Bari nach Russland gebracht und dort eine Woche lang verehrt. Zuerst in der Christ-Erlöser-Kathedrale in Moskau, dann im Juli in St. Petersburg.

Hl. Nikolaus

Die Entführer der Reliquien des Heiligen Nikolaus “Fromme Piraten”

Es gibt keinen Ort auf der Welt, an dem die Menschen noch nicht von Nikolaus, dem Wundertäter, gehört haben. In ganz Europa erwarten die Kinder vor Weihnachten Geschenke von ihm und nennen ihn Santa Claus.

Eine besondere Beziehung zum heiligen Nikolaus haben die Seeleute. In der Lebensgeschichte des Heiligen wird das Wunder beschrieben, wie er auf seiner Pilgerfahrt nach Palästina als Passagier eines Schiffes durch die Kraft seines Gebetes einen heftigen Sturm bändigte und einen jungen Matrosen, der aus Unachtsamkeit vom Mast gefallen war, wieder ins Leben zurückholte. Dies erklärt, warum Seeleute traditionell den Heiligen Nikolaus als ihren himmlischen Schutzpatron betrachten.

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Das Ostern der Getauften

Taufe bedeutet Teilnahme an Tod und Auferstehung Christi. ostern-minDer Apostel schreibt: „Wir sind also durch die Taufe auf seinen Tod mit ihm begraben worden, damit, wie Christus durch die Herrlichkeit des Vaters von den Toten auferweckt worden ist, so auch wir in einem neuen Leben wandeln.“ (Röm. 6,4)

Als eigentliche Tauffeier wurde Ostern in der Orthodoxen Kirche schon seit dem elften Jahrhundert nicht mehr begangen, doch sind ihre charakteristischen Merkmale im Ostergottesdienst noch lebendig. So wie in der Vergangenheit die Gemeinde mit den Neugetauften in feierlicher Lichterprozession vom Taufplatz in die Kirche zog, so schreiten heute in der Osternacht die Christen in feierlicher Prozession um die Kirche, als ob sie ihre gemeinsame Tauffeier begingen.

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Das Pascha Mahl (Osterfest)

Die Heilige Liturgie ist ein wahrhaftiges Erleben der Auferstehung Christi und die Teilnahme an ihr müsste eine Manifestation des Paschaglaubens sein. Das Erleben der Auferstehung ohne die Heilige Kommunion ist nicht vollständig, sie ist nur scheinbar. Wenn wir einen wahren Glauben an die Auferstehung Christi hätten, wäre unser größter Wunsch die Teilnahme an der Heiligen Kommunion. Die österliche Liturgie ist das vollkommenste Erleben der Nähe Christi und das vollkommenste Zeigen unseres Glaubens an die Auferstehung Christi. Kann man eine Einladung zu Christi Tisches und der Gnade, die daraus fließt zurückweisen? Die Gläubigen haben sich auf den großen Tag über die ganze Fastenzeit vorbereitet. Sie haben Ihre Seelen gereinigt und haben dafür gearbeitet auf das Treffen mit Christus vorbereitet zu werden. Wenn wir die österliche Kommunion nicht empfangen, können wir uns wirklich auf die Auferstehung freuen, können wir uns mit aufrichtiger Freude in unseren Herzen mit den Worten „Christus ist auferstanden“ begrüßen? Wenn die Menschen die Heilige Kommunion empfangen, dann nimmt die Kirche den Charakter der ersten Christenheit an. Alle haben das Bedürfnis zum Kelch des Allerheiligsten heranzutreten.

Die große Fastenzeit ist nicht das Ziel an sich, sie ist der Weg, der zu der Auferstehung führt. Das

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Pfingsten

  Troparion (des Festes), 8. Ton: Gesegnet bist Du, Christus, unser Gott! der Du die Fischer zu Allweisen gemacht hast, indem Du ihnen den Heiligen Geist gesandt und durch sie den ganzen Erdkreis eingefangen hast; Menschenliebender, Ehre sei Dir! Kondakion, 8. Ton: Als er herabkam, die Sprachen zu verwirren, schied der Höchste die Völker; als […]

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Die Taufe Jesu (Metropolit Antoniy von Surosch)

Am 19. Januar
Taufe des HerrnWie lebendig machend und wie furchtbar kann Wasser vorkommen. Am Anfang des Buches der Genesis lesen wir, wie der Geist Gottes- schwebte über das Wasser und wie aus diesem Wasser alle lebendigen Wesen entstanden. Im Laufe des Lebens der ganzen Menschheit – besonders deutlich im Alten Testament – sehen wir das Wasser wie eine Lebensweise: das Wasser beschützt das Leben, des  Ersehnenden in der Wüste, es macht lebendig die Felder und die Wälder, ist als ein Zeichen des Lebens und der Gottes-Gnade, und in den heiligen Büchern den Alten und Neuen Testamenten wird das Wasser als eine Gestalt der Säuberung, den Waschungen, den Erneuerungen dargestellt.
Aber wie schrecklich kann Wasser vorkommen: das Wasser der Überschwemmung, in dem sie alle, die vor dem Gericht Gottes- nicht widerstehen konnten umgekommen sind und das Wasser, das wir im Laufe unseres ganzen Lebens sehen, furchtbares, verderbliches, dunkles Wasser der Überschwemmungen…
Und Christus ist zum Wasser des Jordan gekommen; zu diesem Wasser nicht mehr sündenlosen Erde, sondern unserer Erde, bis zu den Inneren entweiht durch die menschlichen Sünden und Verrat. In dieses Wasser kamen, die Menschen um gewaschen zu werden, die nach dem Predigt des Johanns des Täufers Ihre Sünden bereuten; wie schwer

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Die Geburt Christi

Geburt ChristiVor nahezu 2000 Jahren kam in einer Nacht wie dieser  die göttliche Liebe in der Gestalt eines neugeborenen Kindes in die Welt, der das bei all seiner Zerbrechlichkeit und Schutzlosigkeit wahrhaftig ein Bild der Liebe ist, die sich selbst hingebt, verwundbar ist und alles hofft…
Einer unserer geistlichen Väter, Vater Sophroni schreibt: aus Gottes Offenbarung wissen wir, Gott ist Licht, in Ihm ist keine Finsternis, wie schwer fällt es dem Menschen zuzustimmen…
Es ist schwer, weil unser persönliches wie auch das unserer Umwelt eher das Gegenteil wahrscheinlich macht…In der Tat wo ist dieses Licht väterlicher Liebe, wenn wir im Blick auf das Ende unseres Leben mit Hiob bitteren Herzens sagen müssen : Alle meine guten Vorhaben sind dahin. Alles woran mein Herz hing, ist zunichte, meine Tage sind vorüber, und das Totenreich wird mein Zuhause, worauf soll ich meine Hoffnung setzen?
Alles was mein Herz von Jugend auf insgeheim, doch mit Inbrunst begehrte, wer wird es sehen? Die Seele verlangt nach Gott und will ihn fragen: -Weshalb hast Du mir das Leben gegeben? Ich bin der Leiden müde, denn um mich herum ist Finsternis. Warum verbirgst Du Dich vor mir? Ich weiß, dass Du gut bist, weshalb aber ist Dir mein Leid so gleichgültig? Ich kann Dich nicht begreifen! – Erhebt sich nicht überall auf unserer Erde dieser Ruf angesichts der Kälte und Schrecken, unter Kummer und Schmerz? Und welche

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Weihnachten

Das Weihnachtsfest wird in der russisch-orthodoxen Kirche am 7. Januar (am 25. Dezember nach altem Kalender) gefeiert. Wir wünschen Ihnen (unabhängig davon welcher Kalender Sie benutzen)an diesem fröhlichsten und feierlichsten Fest des Jahres auch Ihren eigenen Betlehem Stern auf dem Himmel zu finden, damit er den richtigen Weg durch das irdische Leben zu dem Himmlischen […]

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Mariä Einführung in den Tempel

Dieses Fest wird am 4 Dezember gefeiert. (21 November nach altem Kalender) Troparion, 4. Ton: Heute ist der Beginn des Wohlgefallens Gottes und die Ankündigung der Erlösung der Menschen; im Tempel Gottes erscheint deutlich die Jungfrau, und verkündet allen den Gesalbten voraus. Zu ihr wollen auch wir mit lauter Stimme rufen: Freue Dich, Du Erfüllung […]

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Geburt der Gottesgebärerin

Troparion, 4.Ton:

Deine Geburt, Gottesgebärerin, Jungfrau, hat der ganzen Welt Freude angekündigt: denn aus Dir ist die Sonne der Gerechtigkeit, Christus, unser Gott, aufgestrahlt. Er löste den Fluch und gab den Segen; er hob den Tod auf und gab uns das ewige Leben.

Kondakion, 4. Ton:

Joachim und Anna wurden von der Schmach der Kinderlosigkeit, und Adam und Eva von der Verwesung des Todes befreit in Deiner heiligen Geburt, o Allerreinste. Dieselbe feiert auch Dein Volk, von der Schuld der Missetaten erlöst, indem es Dir zuruft: Die Unfruchtbare gebiert die Gottesgebärerin, die unser Leben nährt.

 Predigt V.Konstantin 2009

An Mariä Geburt (8. September) feiert die Kirche die heiligste Geburt des Menschen, dessen “reine Frucht” schon im Mutterleib auserwählt und gesegnet wird (die Empfängnis Marias durch die heilige Anna wird am 9. Dezember gefeiert). Die kanonischen Evangelien schweigen über

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Anlässlich des Festes “Mariä Entschlafung”

Mariä Aufnahme in den Himmel, Mariä Himmelfahrt

ist eines der ältesten Feste der Kirche. Es wird am 28. August gefeiert. Die Heilige Schrift berichtet über den Tod Mariens nichts. Aber es existiert eine kirchliche Überlieferung, die bis ins zweite Jahrhundert zurückreicht. Es ist uns nicht genau bekannt, wie lange die Allreine Jungfrau gelebt hat: die einen sagen 57 Jahre, andere 63, wieder andere nennen die Zahl 72; aber es ist klar, dass sie ein hohes Alter erreichte.
Nachdem der Herr in den Himmel aufgefahren war, lebte sie im Haus des heiligen Apostels Johannes des Theologen auf dem Berg Zion, im Südwesten von Jerusalem, wo sich die Burg von Jerusalem erhob. Von da ging sie oft auf den Ölberg, zum Ort der Himmelfahrt ihres Sohnes. Hier betete sie inständig in Abgeschiedenheit. Die Seele der Gottesmutter war immer von einem Wunsch erfüllt: endlich wieder das Antlitz ihres Sohnes zu schauen, in der Herrlichkeit des Himmels. Und eines Tages, während des Gebetserschien ihr der Erzengel Gabriel, welcher der Gottesmutter schon seit den ersten Tagen ihrer Kindheit

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Die Verklärung des Herrn

Als sich Jesus mit Seinen Jüngern in Cäsarea Philippi befand, nahm Er drei von ihnen -Petrus. Jakobus und Johannes -und stieg mit ihnen auf einen Berg. Danach verließ Er sie und ging etwas höher, um alleine zu beten. Es war Nacht; Jesus liebte es gewöhnlich, nachts zu beten. Während des Gebetes wurde Er verklärt. Es geschah etwas, was sich nicht mit der irdischen, menschlichen Gestalt, des Meisters vereinbaren ließ, aus Ihm erstrahlte Seine göttliche Natur. Als die Jünger vom Schlaf erwachten, sahen sie plötzlich ihren Lehrer Jesus Christus in Herrlichkeit, Sein Gewand war weiß wie Schnee, und Sein Gesicht war verklärt. Er sprach mit zwei Propheten -Mose und Elia. Der erste war schon lange gestorben. aber der zweite hatte den Tod noch nicht erfahren, weil er lebendig in den Himmel aufgenommen worden war. Der erste war ein überragender Prophet, dem Gott die ersten Gebote Seines Gesetzes gegeben hatte und der zweite soll, da er seinen irdischen Weg noch nicht vollendet hat, vor der Wiederkehr

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