Liebe Brüder und Schwestern!
Die heilige Kirche führt uns auf die große und vierzigtägige Fastenzeit zu, die uns die Freude der Auferstehung öffnen wird.
Vor dem ersten Vorfastensonntag hören wir das Lied des Morgenamtes:
Der Buße Türen öffne mir, o Lebensspender;
morgendlich erhebt sich mein Geist in DEINEM Tempel,
der ich des Leibes Tempel ganz befleckt trage:
Reinige mich als der Erbarmungsvolle durch DEINE wohlgesinnte Güte.
Führe mich hinauf die Stufen der Erlösung, o Gottesgebärerin,
der ich meine Seele mit beschämenden Sünden befleckte
und in Trägheit mein ganzes Leben verbrachte:
Von aller Unreinheit erlöse mich durch Deine Gebete.
Erbarme DICH meiner, o Gott, durch DEINE große Güte,
und noch DEINES Erbarmens Menge reinige mich von meiner Zügellosigkeit.
Da ich betrübt der Menge meiner Übeltaten gedenke,
zittere ich vor dem Tage des Gerichtes;
dennoch hoffend auf DEINE wohlwollende Güte rufe ich wie David zu DIR:
Erbarme DICH meiner, o Gott, durch DEINE große Güte.
Auf den Herrn gehen wir zu, DER uns entgegenkommt, um uns die Türen der Buße zu öffnen. Unser guter Wille allein ist zu schwach, unser Herz der Buße zu öffnen. In der heiligen Kirche sind wir nicht allein. Im Gebet verbunden, geht uns die Gottesgebärerin fürbittend voran, dass wir mit der ganzen

mit der Bitte um Veröffentlichung.
