Vater Constantin, ewiges Gedenken!

Vater Konstantin Ein Vater, der seine Kinder liebt, schenkt ihnen seine Erziehung. Eine Erziehung in Liebe. Eine Erziehung, die auf Glaube, Hoffnung, Ehrlichkeit, Demut, Vertrauen, Anstand, Einsicht, Umkehr vom Schlechten, Mitgefühl und allen weiteren Tugenden eines Menschen ausgerichtet ist. Ein guter Vater spricht nicht nur über diese heiligen Dinge, sondern legt, gerade durch sein eigenes Leben, Zeugnis davon ab und wird dadurch Vorbild. Ein guter Vater tröstet seine Kinder und versteht ihre Sorgen und Ängste. Er tadelt sie, wo es angebracht ist, ohne niederzumachen. Ein guter Vater ist eine Stütze für das Leben, er vermittelt Sicherheit und Geborgenheit. Wenn ein solcher Vater diese Welt verlässt und seine irdischen Augen schließt, dann entsteht in der Familie eine Lücke, die über den anfänglichen und heftigen Schmerz der Hinterbliebenen hinweg bestehen bleibt.

Wir, die Gemeinde Stt. Cyrill und Methodius zu Hamburg, weiter lesen

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Vater Konstantin

Vater Konstantin Ewiges Gedenken


Liebe Brüder und Schwestern in Christo, am Morgen des 2.4.2012, entschlief unverhofft unser, von allen geliebter und geschätzter Erzpriester Vater Konstantin Lindberg, im Alter von 76 Jahren. Gott möge seiner Seele gnädig sein und ihn in die Reihe der Auserwählten aufnehmen.
Vater Konstantin war ein überzeugter Vertreter des deutschsprachigen orthodoxen Gottesdienstes, für den er beständig gekämpft hat. Der verstorbene Starez Nikolai Gurjanov (Salita-Insel) gab ihm den Segen dazu. Auch andere hohe orthodoxe Würdenträger schätzten und segneten seine geistliche Tätigkeit, wie Patriarch Elija (Georgien), Starez Wlasij (Pawnuti-Borowski-Kloster), Starez Gerazim (Süd-Ukraine/Karpaten), Patriarch Alexij II und Vater Justin und Vater Basili (Skite des Heiligen Spiridon in Geilnau), sowie andere Starzen, Priester und Bischofe in Russland, der Ukraine, Rumänien, Griechenland (Thessaloniki und dem Hl. Berg Athos), Polen und Georgien. weiter lesen

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Das erlösende Zeichen des Kreuzes

SegenDas erlösende Zeichen des Kreuzes, seine Kraft und Bedeutung sowie die mit ihm zusammenhängenden Wunder.

Vor neunzehn Jahrhunderten war  bei den Juden und den Heiden das Kreuz ein Werkzeug des Marterns, eine Quelle der Schande und des Entsetzens. Es gab keine Hinrichtung, die entsetzlicher und entehrender war als die Kreuzigung. Diese wurde den dreistesteten Verbrechern und den größten Unruhestiftern im Staat und in der Gesellschaft zuteil. Die Verurteilung des Verbrechers zur Kreuzigung kam einer Aberkennung der Bezeichnung als Mensch gleich, er wurde dem Spott der Allgemeinheit ausgeliefert. So war die Auffassung vom Kreuz in der antiken Welt.
Was aber bedeutet das Kreuz für den Christen heute? Es ist für alle das Werkzeug der Erlösung und Gegenstand vollständiger Verehrung und Anbetung. Deswegen hat jeder orthodoxe Christ den Mut, mit Apostel Paulus zu sagen: «Mir sei es ferne, bewahre Gott, mich in etwas anderem zu rühmen, weiter lesen

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Ehrw. Varsonofij von Optina

Erfahrungen mit dem Jesusgebet
Varsanofij von OptinaDas Jesusgebet hat eine enorme Bedeutung für das Le­ben des Christen. Es ist der kürzeste Weg zum Himmel­reich. Gewiß ist er nicht leicht, und hat man ihn einmal betreten, sollten wir bereit sein, die Konsequenzen zu tragen. Zweifellos haben auch andere Gebete ihren Wert. Wer sich mit dem Jesusgebet befaßt, hört zugleich in der Kirche die liturgischen Gebete und Hymnen und übt sich in der Gebetsordnung seiner Zelle. Das Jesus­gebet jedoch verhilft rascher als andere zu einer bußfer­tigen Haltung und zeigt dem Menschen seine Schwä­chen, d.h. bringt ihn in die Nähe Gottes. Man beginnt sich als den größten Sünder überhaupt zu empfinden. Dies aber ist die Voraussetzung für Gottes Gnade und Eingreifen.
Der Feind wird auf alle erdenkliche Weise uns von die­sem Gebet abbringen wollen, denn er fürchtet es mehr als alles, ja haßt es. weiter lesen

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Hl.Nikodemos vom Berg Athos

„Der unsichtbare Krieg“  (Auszuge aus dem Buch)

Wie wir unseren Verstand trainieren sollen, um ihn vor Ignoranz oder Unkenntnis zu bewahren.

Wie notwendig auch das Mißtrauen gegen uns selbst und das Vertrauen auf Gott in diesem geistlichen Kampfe sein mögen, so würden wir dennoch, wenn diese zwei Dinge allein wären, nicht nur keinen Sieg über uns selbst erringen, sondern auch in viele Übel stürzen. Aus diesem Grund wird auch die Übung benötigt, die das dritte Mittel ist, wie wir das eingangs ausgeführt haben. Diese Übungen müssen mit dem Verstand und mit dem Willen durchgeführt werden. Was den Verstand anbelangt, so muß er vor zwei Übeln, die sein Licht verdunkeln, behütet werden. Das eine ist die Unwissenheit, die ihn dadurch verdunkelt, daß sie die Erkenntnis des Wahren, was seine eigentliche Aufgabe ist, verhin­dert. Durch beständige Übung soll der Verstand erhellt und aufgeklärt werden, damit er das sehe und wohl unterscheide, was wir brauchen, um unsere Seele von den Leidenschaften zu reinigen und sie mit den Tugen­den zu schmücken. weiter lesen

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Fastenbrief der orth. Bischöfe Deutschlands 2011

FastenbriefFastenbrief der orthodoxen Bischöfe Deutschlands 2011

„Und Gott machte den Menschen. Nach dem Bild Gottes machte er ihn.“
(Gen 1,27)

Liebe Väter, Brüder und Schwestern,

in diesen Wochen der Großen Fastenzeit, da wir uns auf das Fest der Feste“, die lichtstrahlende Auferstehung unseres Herrn und Heilandes Jesus Christus, vorbereiten, sind wir in ganz besonderer Weise aufgerufen, uns unserer hohen Würde als Geschöpfe Gottes bewusst zu werden. „Was ist der Mensch, dass du seiner gedenkst?“ fragt der Psalmist und über die Antwort auf diese immer wieder aktuelle Frage gilt es in diesen Tagen nachzudenken. weiter lesen

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Hunger nach Gott

Ein Disput über den Menschen

1.
HerbstDer deutsche Philosoph und Materialist Ludwig Feuerbach hat den berühmten Satz formuliert: „Der Mensch ist, was er isst“. Mit diesem Satz wollte er ein für alle Mal abrechnen mit den idealistischen Spekulationen über die Natur des Menschen; in Wirklichkeit aber brachte er, ohne es zu wissen, gerade die religiöse Idee des Menschen zum Ausdruck. Denn lange vor Feuerbach ist in der Bibel die gleiche Definition vom Menschen gegeben worden.
In der biblischen Erzählung von der Erschaffung des Menschen wird er als ein hungriges Wesen gekennzeichnet und die ganze Welt zur Nahrung des Menschen bestimmt. Unmittelbar auf das Gebot der Mehrung und der Inbesitznahme der Erde empfiehlt Gott den Menschen, sich von der Erde zu nähren: „Sehet an, Ich habe euch gegeben alle Pflanzen, die Samen bringen auf der ganzen Erde, weiter lesen

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Erzpriester Vater Constantin

Am 22. Juni dieses 2010 Jahres, kurz vor seinem 75. Geburtstag, wurde unser Priester zum Erzpriester ernannt. Die Verleihung der Erzpriester-Würde für seine zwanzigjährigen Verdienste in der orthodoxen Kirche wurde in der russisch-orthodoxen Kirche des Heiligen Johannes von Kronstadt auf Veranlassung des Patriarchen Kyrill durch Bischof Feofan vorgenommen. Wir gratulieren Erzpriester Constantin herzlich zu dieser Auszeichnung! Mnogaja ljeta!

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