Gespräch mit Gott

Das Privileg, mit dem Höchsten zu reden.

Erzbischof Ioan (Schachov)Gebet wandelt Gesinnung und Lebenssinn.
Viele beten: Sie kommen zu Gott unter recht unterschiedlichen Voraussetzungen, nicht allein durch schwere Erlebnisse, sondern auch aus Freude, aus dem Überfluss frohen Erlebens, oft, wenn sie eine Sache beginnen wollen, seltener schon, wenn sie abgeschlossen ist.
Manche beten unvermittelt, bei helllichtem (Tage; sie treten an die Ikone oder knien nieder und suchen ihren Schöpfer, getrieben von einem Gefühl des Dankes oder der Buße. Andere beten regelmäßig morgens und abends, vor und nach den Mahlzeiten. Gewöhnlich sammelt man sich länger meditativ in der Kirche; andere beten zu Hause, wenn sie die Abenddämmerung dazu einlädt oder die stille Stunde des Morgens anbricht.
Verschieden sind die Worte, mit denen Menschen sich an Gott wenden. Wie viel emotionale weiter lesen

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Die Kraft der Auferstehung Christi

Hl. Nikolaj von Serbien„Christus ist auferstanden“- bedeutet, dass es Gott wahrhaftig gibt.
„Christus ist auferstanden“ – bedeutet, dass die himmlische Welt wirklich existiert, die reale und unsterbliche Welt.
„Christus ist auferstanden“ – bedeutet, dass das Leben stärker ist als der Tod.
„Christus ist auferstanden“ – bedeutet, dass das Böse vom Guten besiegt wurde.
„Christus ist auferstanden“ – bedeutet, dass alle guten Hoffnungen der Menschheit erfüllt wurden.
„Christus ist auferstanden“ – bedeutet, dass alle Probleme des Lebens gelöst wurden.
Alle Probleme wurden gelöst, die Fragen, die den Menschen schon lange quälen. Die Ketten der Dunkelheit  und des Leidens wurden gesprengt – denn Christus ist auferstanden!
Der Herr gibt Hilfe in Seiner Gnade. In den Kirchlichen Sakramenten finden wir die geistige Kraft und in unseren Schwächen vervollkommnet sich die göttliche Kraft (2 Kor. 12,9) Welche Schwierigkeiten uns auf unseren Wegen auch begegnen mögen, der Erlöser ist immer mit uns. Er stärkt uns mit Liebe und hält seinen Kindern die Treue. weiter lesen

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Heiliges Feuer

Heiliges FeuerDieses Ereignis geschieht jedes Jahr vor dem orthodoxen Ostern in Jerusalem in der Grabeskirche , die mit ihrem riesigen Dach Golgota, die Höhle, in die der vom Kreuz abgenommene Christi gelegt wurde, den Garten, wo Maria Magdalena als erste von den Menschen Ihn gesehen hat, bedeckt. Die Kirche wurde vom Kaiser Konstantin und von seiner Mutter Königin Elena im 4. Jahrhundert gebaut und die Zeugnisse über das Wunder reichen schon bis zu dieser Zeit zurück.
So geschieht es heutzutage. Ungefähr zur weiter lesen

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Die Praxis des Jesus-Gebetes

Archimandrit Sofroni (Sacharow)

Arch.SofroniIch möchte hier die wichtigsten Aspekte jener großen Herzenskultur und die wohlbedachten Ratschläge für diese Verhaltensweise darlegen, wie ich sie auf dem Heiligen Berge angetroffen habe.
Viele Jahre hindurch sprachen die Mönche das Gebet mit den Lippen, ohne nach zusätzlichen Methoden der Vereinigung des Geistes mit dem Herzen zu suchen. Ihr Augenmerk galt im täglichen Leben der inneren Übereinstimmung mit den Geboten Christi. Eine jahrhundertlange Erfahrung dieser Askese zeigte, daß der Verstand sich mit dem Herzen unter der Einwirkung Gottes vereint, sobald der Mönch eine solide Erfahrung im Gehorchen und Entsagen erworben hat, sobald sein Sinn, Herz und sogar der Leib des „alten Menschen“ hinreichend von der Macht der Sünde befreit worden ist. Allerdings haben sowohl früher wie auch jetzt weiter lesen

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Gnadengaben der göttlichen Liebe

Kraftwirkungen des Sakramentes der Kommunion.

Johannes von KronstadtWas ist mehr zu bewundern, die Schlichtheit oder die Größe am Sakrament des Leibes und Blutes Christi? Das Natürliche – die sichtbaren, fühlbaren und zu Schmeckenden Elemente des Sakraments oder das Übernatürliche: die Weisheit und Erlösungskraft, die Herrliche Gerechtigkeit und das Heilige, das den im Glauben Herzutretenden rechtfertigt und heiligt, oder die lebenschaffende Kraft, die durch Seele und Leib der Beteiligten empfunden wird?
* * *
Die heiligen Gaben, der allerreinste Leib und das Blut des Herrn, sind das größte Opfer, das die Barmherzigkeit Gottes und Seine Gerechtigkeit gebracht haben, sie stehen dir Reinheit und Erneuerung, Unverweslichkeit, Spiritualität und Leben, Kraft und Ruhm, Friede und Freude. weiter lesen

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Erzbischof Luka

Nimm dein Kreuz und folge Christus nach.

Erzbischof Luka„ Wer Mir nachfolgen will, der verleugne sich selbst. Er nehme sein Kreuz auf sich und folge Mir nach. Denn wer sein Leben erhalten will, der wird es verlieren; und wer sein Leben verliert um Meinetwillen und um des Evangeliums willen, der wird’s erhalten“ (Mk 8,35).

Diese Worte Christi voll Spannung und Tiefe mögen bei manchen Unverständnis provozieren.. Was meint der Herr, wenn er sagt: Wenn du dein Leben erhalten willst wirst du es verlieren?
Ist es nicht das Natürlichste auf der Welt, sein Leben zu erhalten? Der Herr sagt: „Wer sein Leben erhalten will, der wird es verlieren.“ Das heißt ja, dass man um des Herrn Jesu Christi und des Evangeliums willen sein Leben verlieren muss, um es zu erhalten.
Was aber bedeutet das? Wie ist das zu verstehen? Natürlich kann es keinen Widerspruch in weiter lesen

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Der Dienst des Christen

in der säkularen Gesellschaft.

AngelAnbetung meint gewöhnlich eine rein religiöse Praxis und entsprechende Handlungen. Im weiteren Sinne kann dieses Wort als Beziehung definiert werden, die ein Mensch beginnt, der sich für die höchsten Werte entscheidet, ihnen sein Leben weiht und die damit verbundenen Pflichten bewusst trägt.
Mithin ist der Begriff der Anbetung weiter als nur religiöse Gottesverehrung zu fassen. Er beginnt, wenn wir jenseits der eigenen Grenzen Werte entdecken, die größer als wir und wichtiger für uns als wir selbst sind. Das menschliche Leben bleibt dann zurück hinter dem, wofür ein Mensch zu leben und zu sterben bereit ist. Die Bereitschaft dazu wurzelt in dieser Grundhaltung, unabhängig davon, weiter lesen

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IKONE „die Schnellhörende“

die SchnellhörendeDie Ikone der Mutter Gottes „Schnellhörende“ befindet sich in dem Dochiariou Kloster auf dem Berg Athos. Die Ikone wurde im 10. Jahrhundert geschrieben zur Zeiten des Klostervorstehers den Heiligen Neophit. Nach dem viele Jahrhunderte vergangen waren, hörte der jeden Tag mit einer brennenden Fackel vorbeigehende Mönch Nil von der an der Tür hängenden Ikone eine Stimme; welche von der Mutter Gottes kam. Die Stimme sagte, daß der Mönch nicht mit der Fackel herumlaufen möge, daß er Sie nicht mit dem Ruß beschwärzen möge.  Der Mönch achtete nicht darauf und machte es jeden Tag auf’s Neue. Er wurde bestraft und verlor sein Augenlicht. Tag und Nacht betete der Mönch vor der Ikone der Mutter Gottes und bat um Vergebung für sein Ungehorsam, die Erbarmungsvolle Mutter Gottes erhörte seine Gebete und seine Augen erblickten weiter lesen

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