Maria Einführung in den Tempel

030Als die Allreine Jungfrau drei Jahre alt wurde, entschlossen sich ihre gerechten Eltern Joachim und Anna, das Gott gegebene Versprechen zu erfüllen und ihre Tochter in den Tempel zu Seinem Dienst zu bringen. Sie riefen ihre Verwandten nach Nazaret, wo sie wohnten, denn beide stammten von bekannten Geschlechtern: Joachim aus dem Königsgeschlecht, Anna aus dem hohenpriesterlichen Geschlecht. Sie bereiteten viele Kerzen vor, luden einen Mädchenchor ein und statteten die Allreine Jungfrau mit königlicher Pracht aus, wie die Heiligen Väter schreiben.
Als sie alles vorbereitet hatten, was für die Einführung in den Tempel notwendig war, machten sie sich auf den Weg. Der Weg von Nazaret nach Jerusalem nahm drei Tage in Anspruch. Schließlich kamen sie nach Jerusalem. Der Jungfrau kamen weiter lesen

Comments are off for this post

Die ersten Jünger

Es geschah aber, als die Volksmenge auf ihn andrängte, um das Wort Gottes zu hören, dass er an dem See Genezareth stand. Und er sah zwei Boote am See liegen; die Fischer aber waren aus ihnen ausgestiegen und wuschen die Netze. Er aber stieg in eins der Boote, das Simon gehörte, und bat ihn, ein wenig vom Land hinauszufahren; und er setzte sich und lehrte die Volksmengen vom Boot aus. weiter lesen

Comments are off for this post

Mariä Schutz

kri30007bDas Fest Maria Schutz wurde zu Ehren der Erscheinung der Gottesmutter eingeführt, die dem seligen Andreas in der Mitte des X. Jahrhunderts in der Blächernenkirche in Konstantinopel zuteil wurde. In der Lebensbeschreibung des heiligen Andreas wird diese Erscheinung folgendermaßen wiedergegeben: Einmal kam während der Nachtwache vor einem Sonntag der Narr um Christi willen Andreas in die Blächernenkirche, wo das Gewand und das Omophorion (ein großes Kopftuch) der Mutter Gottes aufbewahrt wurden. Dort war auch Epiphanios zugegen, ein vornehmer Jüngling, der Schüler des heiligen Andreas (nach der Meinung einiger wurde er später Patriarch von Konstantinopel).In der vierten Stunde der Nacht sah der Heilige mit eigenen Augen eine erhabene Frau, die aus der Königstür mit ihrer hohen Begleitung kam. Der ehrwürdige Vorläufer weiter lesen

Comments are off for this post

Die Kreuzerhöhung

Das Fest der Kreuzerhöhung lenkt unsere Aufmerksamkeit auf das Kreuz Christi. Die Darstellung des Kreuzes erscheint in der Kirche schon sehr früh, bereits im zweiten Jahrhundert begannen die Christen, sich mit dem Kreuzzeichen zu segnen. Die Darstellung der Kreuzigung Jesu Christi kam etwa im IV. Jahrhundert auf. Das Kreuz, das in vorchristlicher Zeit ein Zeichen für einen schmachvollen und furchtbaren Tod war, wurde für die gläubigen Christen zum Zeichen des Sieges über den Tod, den Satan und alle seine Macht. Die besondere Verehrung des Kreuzes Christi wurde im IV. Jahrhundert unter dem apostelgleichen Kaiser Konstantin dem Großen und seiner Mutter Helena eingeführt. Das Kreuz des Herrn erschien ihm dreimal im Leben. Das erste Mal sah er das Zeichen des Kreuzes weiter lesen

Comments are off for this post

Mariä Geburt

11Neun Monate vor diesem Fest, am 22. Dezember (9. Dezember nach altem Kalender) feiert die heilige Kirche die Empfängnis der Jungfrau Maria durch ihre Mutter Anna. Diese Empfängnis geschah zwar durch eine menschliche Vereinigung, aber Gott selbst hatte die Gebete Joachims und Annas erhört und dieses gottesfürchtige Paar von einer langjährigen Unfruchtbarkeit befreit. Am zweiten Tag des Festes begeht die Kirche das Gedächtnis der heiligen gerechten Gottesahnen Joachim und Anna. Das Fest Maria Geburt wurde von der Kirche im IV. Jahrhundert eingeführt. Das dahinter stehende Geschehen kennen wir aus der Überlieferung. Es ist das erste der zwölf Hauptfeste des Kirchenjahres, denn das Kirchenjahr beginnt am 1. September (nach altem Kalender).In der kleinen Stadt Nazareth in Galiläa lebte ein altes Ehepaar. Der Mann hieß Joachim, die Frau Anna. weiter lesen

Comments are off for this post

Die Verklärung Jesu

preobrajenie_gospodne2Und nach sechs Tagen nimmt Jesus den Petrus und Jakobus und Johannes, seinen Bruder, mit und führt sie abseits auf einen hohen Berg. Und er wurde vor ihnen umgestaltet. Und sein Angesicht leuchtete wie die Sonne, seine Kleider aber wurden weiß wie das Licht; und siehe, Mose und Elia erschienen ihnen und unterredeten sich mit ihm. Petrus aber begann und sprach zu Jesus: Herr, es ist gut, dass wir hier sind. Wenn du willst, werde ich hier drei Hütten machen, dir eine und Mose eine und Elia eine. Während er noch redete, siehe, da überschattete sie eine lichte Wolke, und siehe, eine Stimme <kam> aus der Wolke, welche sprach: Dieser ist mein geliebter Sohn, an dem

ich Wohlgefallen gefunden habe. Ihn hört! Und als die Jünger es hörten, fielen sie auf ihr Angesicht und fürchteten sich sehr. Und Jesus trat herbei, rührte sie an und sprach: Steht auf und fürchtet euch nicht! Als sie weiter lesen

Comments are off for this post

Heilung der blutflüßigen Frau

Auferweckung der Tochter des Jairus

repinda kam ein Vorsteher herein und warf sich vor Jesus nieder und sprach: Meine Tochter ist eben jetzt verschieden; aber komm und lege deine Hand auf sie, so wird sie leben. Und Jesus stand auf und folgte ihm, und seine Jünger. Und siehe, eine Frau, die zwölf Jahre blutflüssig war, trat von hinten heran und rührte die Quaste seines Gewandes an; denn sie sprach bei sich selbst: Wenn ich nur sein Gewand anrühre, so werde ich geheilt werden. Jesus aber wandte sich um, und als er sie sah, sprach er: Sei guten Mutes, Tochter! Dein weiter lesen

Comments are off for this post

Speisung der Fünftausend

… als die Volksmengen es hörten, folgten sie ihm zu Fuß aus den Städten. Als Jesus ausstieg, sah er eine große Volksmenge,er wurde innerlich bewegt über sie und heilte ihre Kranken. Als es dann Abend geworden war, traten seine Jünger zu ihm und sprachen: Der Ort ist öde, die Zeit ist schon vergangen. Entlass die Volksmengen, dass sie hingehen in die Dörfer und sich Speise kaufen! Jesus sprach zu ihnen: Sie haben nicht nötig wegzugehen. Gebt ihr ihnen zu essen! Sie aber sagen zu ihm: Wir haben nichts hier als nur fünf Brote und zwei Fische. Er sprach: Bringt sie mir her! Jesus befahl den Volksmengen, sich auf das Gras zu lagern, nahm die fünf Brote und die zwei Fische, blickte auf zum Himmel und dankte; er brach die Brote und gab sie den Jüngern, die Jünger aber <gaben sie> den Volksmengen. Und sie aßen alle und wurden gesättigt. Sie hoben auf, was an Brocken übrig blieb: zwölf Handkörbevoll. Die dort aßen, waren ungefähr fünftausend Männer, ohne Frauen und Kinder.


Comments are off for this post